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Mit Data Science können Energieversorger aus der stetig steigenden Datenflut wichtige Informationen ziehen und daraus Handlungsempfehlungen entwickeln - wenn sie entsprechende Initiativen auch umsetzen.

Mit Data Science können Energieversorger aus der stetig steigenden Datenflut wichtige Informationen ziehen und daraus Handlungsempfehlungen entwickeln - wenn sie entsprechende Initiativen auch umsetzen.

Bild: Pixabay

Energieversorger im digitalen Wandel Big Data Analysen oft noch in Kinderschuhen

17.08.2016

In der Versorgungswirtschaft besteht weitgehend Einigkeit über die großen Chancen, die sich aus intelligenten Datenanalysen ergeben, wie die Umfrage eines Beratungsunternehmens ergab. Noch aber gelingt es wenigen Unternehmen, den analytischen Informationsmehrwert in Vorteile umzumünzen.

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Kaum ein anderer Wirtschaftszweig hat in der jüngsten Vergangenheit einen derart tiefgreifenden Wandel erlebt wie die Versorgerbranche: Durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energien und der wachsenden Anzahl dezentraler Einspeisepunkte werden die Karten bei der Auslastungsplanung der Versorgungsnetze buchstäblich nach Wetterlage täglich neu gemischt. Es wundert daher nicht, dass überdurchschnittlich viele Energie- und Wasserunternehmen in der Ausnutzung des neuen Datenrohstoffs ein sehr hohes Potenzial sehen, um ihre digitale Transformation schneller voranzubringen.

Laut einer Umfrage des Beraterunternehmens Sopra Steria Consulting für die Potenzialanalyse „Data Science“ trifft dies auf 43 Prozent der Entscheider in deutschen Versorgungsunternehmen zu. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt über alle betrachteten Branchen hinweg. Data Science bezeichnet die Ableitung von Informationen aus großen Datenmengen, um daraus Handlungsempfehlungen zu erstellen, die es Unternehmen ermöglichen sollen, effizienter zu arbeiten. In Kontrast zu der progressiven Einstellung seien bei Versorgern bisher aber nur relativ wenig abteilungsübergreifende beziehungsweise strategisch ausgerichtete Data-Science-Initiativen angelaufen, nämlich in nur 27 Prozent. Das ist laut des Beratungsunternehmens der zweitschlechteste Wert im Branchenvergleich. Lediglich der Finanzdienstleistungssektor hinke mit 19 Prozent noch weiter hinterher, während Telekommunikations- und Medienunternehmen mit 71 Prozent an der Spitze liegen.

Über die Umfrage

Befragt wurden insgesamt 220 Vorstände und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zum Thema „Data Science“. Die Studienteilnehmer stammten aus unterschiedlichen Branchen – darunter Banken, Versicherungen und sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, verarbeitendes Gewerbe, öffentlicher Sektor, Telekommunikation und Medien. Explizit ausgeschlossen waren Beratungsfirmen und Anbieter von IT-Lösungen.

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