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Statusreport Das Referenz-Architekturmodell Industrie 4.0

30.04.2015

Mit einer gemeinsamen Veröffentlichung zur Hannover Messe haben VDI, ZVEI und die Plattform Industrie 4.0 den aktuellen Rahmen abgesteckt, der als Konsens in der Industrie für das Konzept von Industrie 4.0 gelten kann. Der Statusreport gibt in Auszügen den Stand in den Arbeitsgruppen der Verbände wieder und soll als Grundlage für die weitere Entwicklung verstanden werden.

In dem neuen Report wird ein Referenzarchitekturmodell für semantische Techniken und deren Nutzen für die Automatisierung sowie für zugeordnete relevante Techniken vorgestellt. Darin werden auch der Aufbau und die Arbeitsweise von Industrie4.0-Komponenten dargestellt. Wo notwendig wurden weitere Standardisierungsbedarfe identifiziert und beschrieben. Natürlich gab es schon einige Modelle und Normen. Es zeigte sich jedoch, dass diese jeweils nur Teilaspekte von Industrie 4.0 abdeckten.

Mit dem Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0) sollte nun erstmals eine umfassende Beschreibung gefunden werden. Dazu wurde ein dreidimensionales Konstrukt geschaffen. Eingeflossen sind darin sowohl die Lebenszyklen beziehungsweise Wertschöpfungsketten nach IEC 62890 als auch die funktionalen Hierarchie-Level nach IEC 62264 und IEC 61512, ergänzt um ein Schichtmodell, das eine Abstrahierung von physischer Hardware, der Funktion, Kommunikationsfähigkeiten und weiteren Metadaten erlaubt beziehungsweise ein Kapseln von physischen Komponenten in eine Verwaltungsschale als Daten- oder Funktionsobjekt nötig macht.

Die horizontale Integration des Datenflusses innerhalb der Fertigung wie außerhalb des Unternehmens – beispielsweise durch Anbindung von externen Geschäftspartnern – sowie die vertikale Integration zwischen Shop Floor und Office Floor sind ebenfalls Teil des RAMI 4.0. Letztendlich soll auf Basis der Referenzarchitektur die Zerlegung von Problemen in handhabbare Schritte erfolgen können. Umgekehrt werden mit der Zeit auch Anwendungsbeschreibungen, als Best-Practises, Eingang in die Referenzarchitektur finden.

Der Statusreport Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 – RAMI 4.0 steht kostenfrei zum Download auf der VDI-Website, sowohl auf deutsch als auch auf englisch.

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Mit einer gemeinsamen Veröffentlichung zur Hannover Messe haben VDI, ZVEI und die Plattform Industrie 4.0 den aktuellen Rahmen abgesteckt, der als Konsens in der Industrie für das Konzept von Industrie 4.0 gelten kann. Der Statusreport gibt in Auszügen den Stand in den Arbeitsgruppen der Verbände wieder und soll als Grundlage für die weitere Entwicklung verstanden werden.

In dem neuen Report wird ein Referenzarchitekturmodell für semantische Techniken und deren Nutzen für die Automatisierung sowie für zugeordnete relevante Techniken vorgestellt. Darin werden auch der Aufbau und die Arbeitsweise von Industrie4.0-Komponenten dargestellt. Wo notwendig wurden weitere Standardisierungsbedarfe identifiziert und beschrieben. Natürlich gab es schon einige Modelle und Normen. Es zeigte sich jedoch, dass diese jeweils nur Teilaspekte von Industrie 4.0 abdeckten.

Mit dem Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0) sollte nun erstmals eine umfassende Beschreibung gefunden werden. Dazu wurde ein dreidimensionales Konstrukt geschaffen. Eingeflossen sind darin sowohl die Lebenszyklen beziehungsweise Wertschöpfungsketten nach IEC 62890 als auch die funktionalen Hierarchie-Level nach IEC 62264 und IEC 61512, ergänzt um ein Schichtmodell, das eine Abstrahierung von physischer Hardware, der Funktion, Kommunikationsfähigkeiten und weiteren Metadaten erlaubt beziehungsweise ein Kapseln von physischen Komponenten in eine Verwaltungsschale als Daten- oder Funktionsobjekt nötig macht.

Die horizontale Integration des Datenflusses innerhalb der Fertigung wie außerhalb des Unternehmens – beispielsweise durch Anbindung von externen Geschäftspartnern – sowie die vertikale Integration zwischen Shop Floor und Office Floor sind ebenfalls Teil des RAMI 4.0. Letztendlich soll auf Basis der Referenzarchitektur die Zerlegung von Problemen in handhabbare Schritte erfolgen können. Umgekehrt werden mit der Zeit auch Anwendungsbeschreibungen, als Best-Practises, Eingang in die Referenzarchitektur finden.

Der Statusreport Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 – RAMI 4.0 steht kostenfrei zum Download auf der VDI-Website, sowohl auf deutsch als auch auf englisch.

Bildergalerie

  • Die drei Dimensionen des Referenzarchitekturmodells

    Bild: ZVEI

  • Eine andere Ansicht auf die Hierarchie-Ebenen...

    Bild: VDI

  • ... und auf die Kommunikationsprozesse.

    Bild: VDI

  • Auch beim Datenfluss spielt die Kapselfähigkeit der Komponenten eine Rolle.

    Bild: VDI

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