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Die geplante Anlage wird von 20 Jenbacher 9,5-Megawatt-Gasmotoren des Typs J920 Flextrav on GE angetrieben.

Die geplante Anlage wird von 20 Jenbacher 9,5-Megawatt-Gasmotoren des Typs J920 Flextrav on GE angetrieben.

Bild: GE Power

Auszeichnung für Gasheizkraftwerk-Projekt Cogen lobt Kiels Umstieg von Kohle auf Gas

27.06.2016

Auf der Energiemesse Power-Gen-Europe wurde das Konzept der Stadtwerke Kiel für ein 190-Megawatt-Gasmotorenheizkraftwerk mit dem Cogen Europe Recognition Award 2016 für Marktentwicklung ausgezeichnet.

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Das neue Gasmotorenheizkraftwerk soll ab Oktober 2018 ein älteres Kohlekraftwerk ersetzen und die Region mit 190 Megawatt elektrischer sowie 192 Megawatt thermischer Energie für das örtliche Fernwärmenetz versorgen. Der Gesamtwirkungsgrad des neuen Kraftwerks wird über 90 Prozent, der thermische Wirkungsgrad 45 Prozent betragen. Angetrieben werden soll die Anlage von 20 Jenbacher 9,5-Megawatt-Gasmotoren des Typs J920 Flextrav on GE.

„Wir sind stolz darauf, dass Cogen Europe das Kraft-Wärme-Kopplungs-Projekt der Stadtwerke Kiel ausgezeichnet hat, das mit unserem Jenbacher Gasmotor J920 Flextra, betrieben werden soll“, freut sich Carlos Lange, President der Distributed-Power-Sparte von GE

Das neue Gasmotorenheizkraftwerk gilt als Modell, das neue Maßstäbe für Flexibilität, Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit im Rahmen der deutschen Energiewende setzt, also des Übergangs zur Energieversorgung aus saubereren Quellen, einschließlich erneuerbarer Energieträger und erdgasbetriebener Kraft-Wärme-Kopplungs-Systeme.

Die 20 Jenbacher J920 Flextra Gasmotoren, die das Herzstück der Anlage bilden sollen, werden zur Netzstabilität beitragen. Die Betriebsflexibilität des modularen Kraftwerks sowie die Integration eines Elektrodenkessels (Kraft-zu-Wärme) ermöglichen eine ausgewogene Energieversorgung. Dadurch wird nicht nur die Energieversorgung für die Region, sondern auch die Rentabilität des Betriebs gewährleistet. Es wird erwartet, dass sich der jährliche CO2-Ausstoß im Vergleich zum bisherigen Kohlekraftwerk von 1,8 Millionen Tonnen auf circa 540.000 Tonnen reduziert.

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