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Thermondo-Gründer Kristofer Fichtner, Philipp Pausder und Florian Tetzlaff (von links): „Das Team von Thermondo hat es geschafft, eine sehr komplexe handwerkliche Dienstleistung weitestgehend zu digitalisieren“, lobt Lars Langusch, Partner beim Lead Investor Holtzbrinck Ventures.

Thermondo-Gründer Kristofer Fichtner, Philipp Pausder und Florian Tetzlaff (von links): „Das Team von Thermondo hat es geschafft, eine sehr komplexe handwerkliche Dienstleistung weitestgehend zu digitalisieren“, lobt Lars Langusch, Partner beim Lead Investor Holtzbrinck Ventures.

Bild: Thermondo

Heizungswechsel 4.0 6 Millionen für Internet-Installateure

16.04.2015

Das Geschäft mit der Wärme digitalisieren – die Idee überzeugt Investoren aus Energie- und Digitalwirtschaft.

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Thermondo sieht sich als Vorreiter einer digitalen Revolution, in die die Energie- und digitale Wirtschaft nun frisch investiert: Ab sofort gehören Holtzbrinck Ventures und Rocket Internet zu den Gesellschaftern, in dem schon Eon, die IBB Beteiligungsgesellschaft und Grey Corp saßen. Alle Investoren haben sich an der jetzigen Kapitalrunde in Höhe von sechs Millionen Euro beteiligt.

Das Geschäftsmodell von Thermondo besteht darin, den Heizungswechsel über das Internet anzustoßen und weitgehend abzuwickeln. Anhand von 15 Datenpunkten zu Haus und alter Heizung ermittelt ein Algorithmus Angebote. Thermondo gibt sofort und ohne Begehung vor Ort ein verbindliches Angebot ab. Lokal ansässige, angestellte Handwerksmeister installieren die Heizung dann beim Kunden.

„Digitale Energiedienstleistungen werden die Energiewelt zukünftig grundlegend verändern“, urteilt Susana Quintana-Plaza, Senior Vice President Technology und Innovation bei Eon. „Daher bauen wir unser Investment in Thermondo weiter aus. Die bisherige Partnerschaft hat gezeigt, dass beide Seiten profitieren können: Thermondo bekommt Zugang zu unseren Online-Kanälen und Eon kann im Gegenzug neue, digitale kundenfreundliche Services anbieten.“

Heizungswechsel nach dem Muster von Industrie 4.0

Das digitale Herzstück des Unternehmens ist eine selbst entwickelte Software-Plattform, die alle Prozesse steuert. Hersteller und Großhändler sind mit der Thermondo-IT verbunden, was eine Just-in-time-Belieferung der Baustellen ermöglicht und das Bestellwesen vereinfacht – Thermondo agiert ohne Lager. Die Meisterteams erhalten über die eigens dafür entwickelte Android-App alle relevanten Informationen zur Koordination und Abwicklung der Heizungswechsel.

Thermondo beschäftigt derzeit nach eigenen Angaben 90 Mitarbeiter, die Hälfte in der Zentrale in Berlin und die andere Hälfte in den lokalen meistergeführte Betriebsstätten verteilt auf 12 deutsche Metropolregionen. 2015 seien noch 140 Neueinstellungen geplant. (kk)

Weitere Informationen

Lesen Sie zum Thema ein Interview mit Philipp Pausder, Co-Gründer und Geschäftsführer von Thermondo, das im März 2015 in Energy 2.0 erschien (S. 24).

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