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BASF will die Digitalisierung der Chemieforschung vorantreiben.

BASF will die Digitalisierung der Chemieforschung vorantreiben.

Bild: iStock, aislan13

Rechenzeit verkürzt von Monaten auf Tage Supercomputer als Turbo für die Chemieforschung

17.03.2017

BASF baut gemeinsam mit HPE einen der größten Supercomputer der Welt. Er soll die Rechenzeit für Simulationen und Modellierungen für die chemische Industrie von Tagen auf Monate verkürzen.

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Basierend auf der neuesten Generation der Apollo 6000 Serie von Hewlett-Packard (HPE), soll der Supercomputer die Digitalisierung der Chemieforschung von BASF weltweit vorantreiben.

Chemieprodukte schneller auf den Markt bringen

Das neue System wird es ermöglichen, unabhängig vom Forschungsgebiet komplexe Fragestellungen zu beantworten. Als Teil seiner Digitalisierungsstrategie plant der BASF, mit dem Supercomputer seine Kapazitäten für virtuelle Experimente deutlich auszubauen. Dadurch sollen die Zeiten bis zur Markteinführung neuer Produkte und die Kosten reduziert werden. So können beispielsweise Prozesse auf Katalysatoroberflächen präziser nachgestellt oder neue Polymere mit den gewünschten Eigenschaften schneller entwickelt werden.

Eine Quadrillion Rechenoperationen pro Sekunde

Durch seine Intel Xeon Prozessoren, das Intel Omni-Path Netzwerk mit hoher Bandbreite und schneller Reaktionszeit sowie die Managementsoftware von HPE arbeitet der Supercomputer wie ein einziges System mit einer effektiven Leistung von mehr als 1 Petaflop (1 Petaflop entspricht einer Quadrillion Rechenoperationen pro Sekunde). Die Systemarchitektur kann eine Vielzahl von Rechenknoten gleichzeitig an komplexen Fragestellungen arbeiten.

Der mit HPE entwickelte und gebaute neue Supercomputer wird aus mehreren hundert Rechnerknoten bestehen. Dabei kommt auch das HPE Apollo System zum Einsatz, das einfach zu verwalten ist und Kunden die Flexibilität gibt, ihre Lösung den Arbeitslasten anzupassen.

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