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Damit die Dekarbonisierung gelingt, muss die Wärmewende für den Verbraucher bezahlbar bleiben.

Bild: Pixabay

Wege zur Dekarbonisierung Wärmemarkt: 80 Prozent weniger CO2 sind machbar

08.02.2017

Regenerative Gase sind einer der Schlüssel zu einer bezahlbaren CO22-Reduktion, zeigt eine Wärmemarkt-Studie. Steigert man ihren Anteil, lassen sich die Emissionen um 80 Prozent reduzieren.

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Im Rahmen der E-World präsentierte Zukunft Erdgas die Studie „Wärmemarkt 2050.“ Diese untersucht, wie sich der Wärmemarkt der Zukunft entwickelt, um die anvisierten 80 Prozent CO2-Reduktion zu erreichen. Im Fokus steht dabei die Bezahlbarkeit aller Maßnahmen.

Regenerative Gase als Treibstoff der Energiewende

Die Ergebnisse: Ein großer Hebel zum Erreichen des CO2-Reduktionsziels liegt im steigenden Einsatz regenerativer Gase. Durch die Steigerung des Anteils auf 35 Prozent bis zum Jahr 2050 sind 80 Prozent weniger CO2-Emissionen im Gebäudesektor möglich. Das CO2-intensive Heizöl wird im Wärmemarkt der Zukunft keine Rolle mehr spielen.

Klimafreundlicher Gas-Mix

„Wie in der Studie deutlich wird, werden gasbasierte Heizungen auch im Jahr 2050 einen Marktanteil von 55 Prozent haben. Das zeigt, dass Erdgas als bezahlbarer und klimaschonender Energieträger langfristig eine wesentliche Rolle im Energiemix einnehmen wird“, kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Erdgas.

Eine Schlüsselrolle zum Erreichen des 80-Prozent-Ziels spielen dabei die Einführung von hocheffizienten Gastechnologien wie der Brennstoffzelle sowie die Option, regeneratives Erdgas beizumischen. So könne der Anteil von synthetischem Gas aus dem Power-to-Gas-Verfahren im Jahr 2050 30 Prozent sowie der Anteil von Biomethan 5 Prozent betragen. Die Beimischung könne 16 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Insgesamt wird der Energieverbrauch durch Effizienzmaßnahmen maßgeblich sinken.

Wärmewende muss bezahlbar sein

Zusätzlich zur Senkung der CO2-Emissionen ist ein wichtiger Faktor: Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen müssen bezahlbar bleiben. „Essentiell dabei wird sein, dass die Politik Anreize für die Hausbesitzer schafft, den Heizungsbestand zu modernisieren. Und zwar nicht in Richtung teurer Zwangselektrifizierung in Zeiten stetig steigender Strompreise. Denn die Bevölkerung akzeptiert die Energiewende nur, wenn sie bezahlbar bleibt und Klimaschutz bringt“, so Kehler weiter.

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