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Durch ein neuartiges biolgisches Verfahren nutzt Electrochaea Einzeller, um Strom aus Wind- und Sonnenenergie in Biomethan zu speichern.

Bild: Electrochaea

Power-to-Gas-Verfahren ausgezeichnet Superbakterien für ein stabiles Stromnetz

14.07.2017

Mikroorganismen, die Erneuerbare in klimaneutrales Biomethan umwandeln - für diese Idee wurde die Clean-Tech-Firma Electrochaea ausgezeichnet.

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Electrochaea nutzt die Stoffwechseleigenschaften von Mikroogranismen, sogenannten Archaeen, um aus überschüssiger Wind- und Solarkraft speicherbares Biomethan herzustellen.

Grünes Gas aus Erneuerbaren

Electrochaeas patentiertes Verfahren soll dadurch helfen, das Stromnetz in wind- und sonnenreichen Zeiten zu stabilisieren. Die vielfältigen orts- und zeitunabhängigen Anwendungsmöglichkeiten für das „grüne“ Biomethan ermöglichen es zudem, den Strom-, Wärme- und Transportsektor zu koppeln.

Da das Biomethan über die bestehende Erdgasnetzinfrastruktur transportiert und gespeichert werden kann, ist ein zusätzlicher flächendeckender deutschlandweiter Stromtrassenausbau überflüssig. Auch die Abhängigkeit von Gasimporten und umweltschädliche Einflüsse bei der Erschließung natürlicher Gasvorkommen können mit der flächendeckenden Bereitstellung des „grünen“ Gases verringert werden.

Preisgekröntes Power-to-Gas-Konzept

Für ihr Konzept gehört Electrochaea ab sofort zu den ausgezeichneten Orten der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“, einer gemeinsamen Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Die Jury zeichnet Electrochaea unter dem Jahresmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ aus.

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