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Für die Offshore-Windenergie geht die Sonne auf.

Bild: iStock, MR1805

Wendepunkt: Windprojekt Borssele Offshore-Windenergie wird endlich wettbewerbsfähig

29.03.2017

Bisher hemmten die Kosten den Ausbau von Offshore-Windkraftanlagen. Diese gelang es nun, erheblich zu senken, damit sich die Offshore-Windenergie im Wettbewerb behaupten kann.

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Bisher blieb der Ausbau von Windparks auf See - trotz des Offshore-Potenzials für die Stromerzeugung - hinter allen Prognosen zurück. Denn die speziellen Bedingungen für Bau und Betrieb der Anlagen fernab vom Land treiben die Kosten in die Höhe. Doch jetzt dürfte ein Wendepunkt erreicht sein: Neue Offshore-Windparks in den Niederlanden beweisen, dass die Kosten deutlich gesenkt werden können.

Ein Beispiel nehmen an Borssele

Mit Gesamtkosten von 87 Euro pro Megawattstunde (MWh) erzeugter Strommenge hat etwa das Projekt Borssele den Abstand zu Onshore-Windparks halbiert und liegt heute schon deutlich unter den 115 Euro pro MWh, die sich die Branche erst für 2020 als Ziel gesetzt hat. Damit wird Offshore-Windstrom viel schneller wettbewerbsfähig als erwartet, was in den kommenden Jahren zu einem starken Wachstumsschub führen dürfte.

Was hinter diesem Erfolg steckt und wie er die Zukunft der Offshore-Windkraft beeinflussen wird, erklärt die Roland-Berger-Studie Offshore wind power – Takeaways from the Borssele wind farm.

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