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Von der Milchkanne zum Energiespeicher? Forscher in Sydney arbeiten daran, Zink als Material für Batterien salonfähig zu machen.

Bild: Pixabay
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Durchbruch für Zinkbatterien Energie mit Zink und Luft speichern

16.08.2017

Forscher aus Sydney haben eine Möglichkeit gefunden, Zink-Luft-Batterien zu entwickeln, die wiederaufladbar sind. Damit stünde eine günstige Alternative zu Li-Ionen-Speichern zur Verfügung.

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Forscher der Universität Sydney haben einen Weg gefunden, um Zinkbatterien zum Durchbruch zu verhelfen. Im Gegensatz zu den knappen Lithiumreserven ist Zink weltweit ausreichend vorhanden, um in Batterien verbaut zu werden. Zinkbatterien, die vergleichsweise günstig in ihrer Herstellung sind, können theoretisch fünfmal mehr Energie speichern als Lithium-Ionen-Batterien. Zudem sind sie sicherer und umweltfreundlicher als ihre auf Lithium basierenden Verwandten.

Zwar kommen Zinkbatterien bereits in Hörgeräten und einigen Kameras zum Einsatz. Ihr großer Durchbruch lässt jedoch auf sich Warten: Weil in den Batterien keine Elektrokatalysatoren vorhanden sind, konnten sie bisher nicht wieder aufgeladen werden. Um das Problem zu lösen, haben die australischen Forscher eine dreistufige Methode entwickelt, mit der es möglich ist, bifunktionelle Sauerstoff-Elektrokatalysatoren zu erzeugen und damit wiederaufladbare Zink-Luft-Batterien zu bauen. Erste Tests haben vielversprechende Ergebnisse gezeigt.

Bildergalerie

  • Energie mit Hilfe der Luft speichern? Zink-Batterien machen es möglich.

    Bild: University of Sydney

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