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Bild: Pixabay

Neue Plattform für Minutenreserven Energie auf die Minute genau in ganz Europa verfügbar machen

12.04.2017

19 Übertragungsnetzbetreiber aus Europa bilden eine Kooperation, um eine Plattform für den Austausch für Minutenreserven zu entwickeln. Der Projektname MARI steht für Manually Activated Reserves Initiative.

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Am 5. April 2017 haben 19 Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) eine Absichtserklärung unterzeichnet. Sie beinhaltet die die Planung, Implementierung und den Betrieb einer Plattform zum gemeinsamen Abruf von Minutenreserve. Ziel ist es, einen gemeinsamen Vorschlag für eine europäische Plattform für den Austausch von Minutenreserve zu entwickeln. Die deutschen Übertraungsnetzbetrieber 50Hertz Transmission, Amprion, Tennet TSO sowie Transnet BW sind am Projekt MARI beteiligt.

Von der Richtlinie zur echten Regelenergie

Die am 16. März verabschiedete GL EB Richtlinie (Guideline on Electricity Balancing) der Europäischen Kommussion sieht die Einführung von Plattformen zum Austausch aller Regelenergieart vor. Daher haben die 19 Übertragungsnetzbetreiber bereits im Jahr 2016 begonnen, am Design einer Plattform für Minutenreserve zu arbeiten. Sie soll den Anforderungen der GL EB gerecht werden und darüber hinaus die Versorgungssicherheit, die Effizienz des Regelenergieeinsatzes und die Kooperation im Bereich Regelenergie in Europa verbessern.

Die beteiligten ÜNB konzentrieren sich nun auf die Entwicklung und Implementierung dieser Minutenreserve-Plattform. Während dieser Zeit werden Stakeholder und Regulierungsbehörden eingebunden. Die ÜNB gehen davon aus, dass die Umsetzungsfristen der GL EB bis zum Jahr 2022 erfüllt werden.

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