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Mit den neuen Speichern addressiert Toshiba den Storage-Bedarf von Big-Data-Anwendungen.

Bild: Pixabay

Ultraschnelle NVMe-TLC-SSDs Weltweit erste Enterprise-SSDs mit 64-Layer-3D-Flashspeicher

10.08.2017

Toshiba Electronics Europe entwickelt zwei Produktlinien auf Basis aktuellen 64 Layer 3-Bit-per-Cell TLC (Triple-Level-Cell) BiCS Flash der Enterprise-Klasse von TMC.

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Toshiba Electronics Europe kündigt die Entwicklung von zwei neuen Flaggschiff-Enterprise-Solid-State-Drive (SSD)-Lösungen an: die TMC PM5 mit 12-Gbit/s-SAS-Schnittstelle und die CM5 NVM Express (NVMe). Damit ist für die steigenden Storage-Anforderungen die Verwendung von Flash mit günstigen 3D-Flashspeichern möglich.

Rekord bei der Schreib-/Lesegeschwindigkeit

Die TMC-PM5-Serie mit bis zu 30,72 TB Speicherkapazität im 2,5-Zoll-Formfaktor umfasst eine große Bandbreite Endurance- und Kapazitäts-optimierter SAS-SSDs, mit denen Rechenzentren Big-Data-Anforderungen effizient adressieren und Storage-Umgebungen modernisieren können.

Mit der industrieweit ersten MultiLink-SAS-Architektur kann die PM5-Serie laut Hersteller die beste Performance bisheriger SAS-basierter SSDs liefern: die sequenzielle Lesegeschwindigkeit liegt bei bis zu 3350 MB/s und die sequenzielle Schreibgeschwindigkeit bei bis zu 2.720 MB/s im MultiLink-Modus und die Random-Lesegeschwindigkeit bei bis zu 400.000 IOPS im Narrow- oder MultiLink-Modus.

Mehr Performance zum Nachrüsten

Das 4-Port-MultiLink-Design der PM5-Serie stellt als zusätzliche Technologie eine hohe Performance sicher, vergleichbar zu PCIe-SSDs; damit können herkömmliche Infrastrukturen verbessert werden, ohne dass die Architektur von Grund auf neu gestaltet wird. Darüber hinaus unterstützen die PM5-SSDs die Multi-Stream-Write-Technologie, mit der Datentypen intelligent verwaltet und gruppiert werden können, um die Write Amplification und Garbage Collection zu minimieren. Resultate sind eine niedrigere Latenz, eine verbesserte Endurance und eine gesteigerte Performance und Quality of Service (QoS).

Die NVMe-SSD der nächsten Generation von TMC, die CM5 mit einer Dual-Port-PCIe-Gen3-Schnittstelle mit vier Lanes, ist eine umfassend ausgestattete Enterprise-SSD. Wie die PM5 unterstützt sie die Multi-Stream-Write-Technologie. Die "NVMe over Fabric" unterstützenden SSDs bieten Funktionen wie Scatter-Gather List (SGL) und Controller Memory Buffer (CMB).

Bis zu 220.000 Random-Werte

Das CMB-Feature nutzt einen Teil des DRAM auf der SSD als Host-Systemspeicher und reduziert damit die DRAM-genutzte Last auf der Host-Seite und ermöglicht eine hohe Geschwindigkeit als System. Unter Verwendung der BiCS-FLASH-64-Layer-Technologie von TMC stellt die CM5-Serie eine hohe Performance sicher: mit IOPS-Werten von bis zu 800.000 Random-Read und bis zu 240.000 Random-Write beim 5-DWPD (10) (Drive Writes Per Day)-Modell und bis zu 220.000 Random-Write beim 3-DWPD-Modell, jeweils bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 18 W.

Darüber hinaus dient die CM5 als Plattform für die Erweiterung des Ökosystems rund um die Persistent-Memory-Region (PMR)-Fähigkeit. PMR ermöglicht Kunden die Vergrößerung des Systemspeichers mit DRAM auf der SSD ohne die Nutzung kostspieliger Non-Volatile DIMMs (NV-DIMMs). Dieses Feature ermöglicht es einer einzelnen SSD-Lösung, sowohl hohe Storage-Performance als auch persistenten Speicher zu bieten, um die Systemperformance-Anforderungen zu erfüllen und die Kosten erheblich zu reduzieren, indem Metadaten-Operationen wie Logging, Journaling und Application-Staging auf die SSD übertragen werden.

Bildergalerie

  • Die SAS-SSDs der PM5-Serie mit 12-Gbit/s-Schnittstelle sind mit Speicherkapazitäten von 400 GB bis 30,72 TB sowie Sanitize Instant Erase (SIE) und Trusted Computing Group (TCG) erhältlich. Die CM5-NVMe-SSDs bieten Speicherkapazitäten von 800 GB bis 15,36 TB mit SIE und TCG. Beide TLC-basierten Produktlinien sind mit Standard-Endurance-Levels von 1, 3 und 5 DWPD verfügbar, die PM5-Serie zusätzlich mit 10 DWPD.

    Bild: Toshiba

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