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Auf der ZVEI-Delegiertenversammlung am 18. Mai 2017 in Berlin wählten die Mitglieder des ZVEI Jörg Timmermann (Weidmüller) in den Vorstand des Verbandes.

Bild: Mark Bollhorst

Vorstandswahlen Ein neuer Kopf im ZVEI-Vorstand

22.05.2017

Der ZVEI-Vorstand hat Michael Ziesemer für eine weitere Amtszeit als Präsident bestätigt. Neu in den ZVEI-Vorstand gewählt wurde Jörg Timmermann, Vorstandssprecher von Weidmüller.

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Auf der ZVEI-Delegiertenversammlung am 18. Mai 2017 wählten die ZVEI-Mitglieder den Weidmüller-Vorstandssprecher Jörg Timmermann in den Vorstand des Verbandes. Die Delegiertenversammlung und Vorstandswahl fand im Rahmen des Jahreskongresses statt, der dieses Jahr unter dem Motto „Mensch.Maschine.Miteinander“ stand.

Timmermann sieht Deutschland bei der Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Vorreiterrolle, zu der die Elektroindustrie einen großen Beitrag leisten kann und muss. Denn die Digitalisierung bietet Unternehmen in der Elektroindustrie völlig neue Möglichkeiten – über neue Produktionsverfahren, individuelle Produkte bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. „Wenn wir diese Möglichkeiten nicht nutzen, drohen uns in Deutschland und Europa Wettbewerbsnachteile“, verdeutlicht Timmermann. „Denn die Digitalisierung schreitet weltweit voran und verändert die Industrie sowie die Arbeitswelt – diesen Veränderungen müssen wir uns stellen, ansonsten verlieren wir unsere Vorreiterrolle an Länder wie China oder die USA.“

Gemeinsam wachsen im internationalen Dialog

„Die Digitalisierung in allen Facetten steht auch in den kommenden Jahren im Mittelpunkt unserer Verbandsarbeit“, sagt der wiedergewählte ZVEI-Präsident Ziesemer. „Der Schlüssel zum Erfolg lautet, Zusammenarbeit. Wir sind überzeugt davon, dass es uns nur im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, den Wandel erfolgreich zu gestalten.“ . Dazu gehöre auch, über Ländergrenzen hinweg zu denken: „Nicht Abschottung und Nationalismus, sondern ein starkes und geeintes Europa ist die richtige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit.“

Digitalisierung braucht Nachwuchs

Für dieses Vorhaben sei gut ausgebildeter Nachwuchs in Ausbildungsberufen und Studiengängen ausschlaggebend, betont Ziesemer: „Die Ansprüche an die digitale Kompetenz steigen jedoch nicht nur bei den Nachwuchskräften, sondern auch bei bestehenden Belegschaften. Hier müssen Unternehmen und auch die Politik tätig werden, um den Standort Deutschland langfristig zu stärken.“

Ein weiterer thematischer Fokus der ZVEI-Arbeit liegt auf der Energiewende. „Wir wollen, dass die Energiewirtschaft zur ersten vollständig digitalisierten Branche Deutschlands und die Energiewende als Ganzes ein Exporterfolg wird“, verdeutlicht Ziesemer. „Auf dem Weg dorthin haben wir bereits einiges erreicht, in puncto Erhöhung der Energieeffizienz und Reduzierung der CO2-Emission herrscht jedoch unnötiger Stillstand“, erklärt der ZVEI-Präsident weiter.

Als ZVEI-Präsident führt Ziesemer auch sein Amt als Vizepräsident des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) fort, außerdem ist er Vizepräsident des Verwaltungsrates der Endress + Hauser Gruppe.

Bildergalerie

  • Michael Ziesemer ist seit 13 Jahren Mitglied des ZVEI-Vorstands, seit 2008 als Vizepräsident und ab 2014 Präsident - in dieses Amt wurde er nun wiedergewählt.

    Bild: ZVEI

  • Der Weidmüller-Vorstandsprecher Jörg Timmermann wurde in den Vorstand des ZVEI gewählt.

    Bild: Weidmüller

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