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Gegenüber normaler Luft hat Helium einige Vorteile für die Elektronik.

Gegenüber normaler Luft hat Helium einige Vorteile für die Elektronik.

Bild: Pixabay
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Enterprise-HDDs Seagate bringt Festplatte mit Helium-Füllung auf den Markt

20.03.2017

Helium statt Luft: Das Edelgas ermöglicht weitaus mehr Speicherplatz und soll die Laufzeit der Festplatte verlängern. Die heliumgefüllten Enterprise-HDDs der Capacity-Reihe eignen sich somnit für den Dauerbetrieb im Rechenzentrum.

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Die Entwicklung der Helium-Technologie dauerte fast sechs Jahre. Scheinbar hat sich das Warten aber gelohnt, denn Seagate bringt nun die 12-Terabyte-Heliumfestplatte auf den Servermarkt.

Normalerweise befindet sich im Inneren einer Festplatte Luft. Konkret: Im Raum zwischen den Schreib-Lese-Köpfen und den Magnetscheiben. Nun soll aber Helium an die Stelle des üblichen Gasgemisches treten. Denn das Edelgas weist nur ein Siebtel der Dichte von Luft auf. Das hat zur Folge, dass der Motor weniger Energie benötigt und sich die Scheiben wesentlich enger übereinander setzen lassen. So können in der Heliumfestplatte von Seagate bis zu 12 Terabyte gespeichert werden. Daneben soll sich auch die Laufzeit der neuartigen Festplatten erhöhen.

Seagate gibt zudem bekannt, Pläne für 14 und 16 Terabyte große Helium-Festplatten zu haben. Letztlich gibt’s auf die Enterprise-HDDs auch noch eine Garantie von fünf Jahren. Preise sind bislang noch nicht bekannt.

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