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Bei der Formel 1 muss jedes Bauteil optimiert werden, um die maximale Geschwindigkeit herauszuholen.

Bild: McLaren

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Ersatzteile in Echtzeit drucken McLaren: Schneller ins Rennen mit 3D-Druck

10.04.2017

In der Formel 1 entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage. Mit 3D-Druck will sich McLaren beim Grand Prix in Bahrain einen Vorsprung im Rennen verschaffen.

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Bei Autorennen ist nicht nur auf der Strecke Höchstgeschwindigkeit gefragt, sondern auch beim Fahrzeugdesign. Um mit den kurzen Entwicklungszyklen in der Formel 1 mitzuhalten, will das Team McLaren Honda künftig neue Teile mit einem 3D-Drucker direkt an der Rennstrecke herstellen und ans Rennauto anbauen.

Damit können sie spontane Verbesserungsideen innerhalb von kürzester Zeit am Fahrzeug umsetzen. Dies sei sehr wichtig, um den McLaren wettbewerbsfähiger zu machen. Durch die Zusammenarbeit mit dem 3D-Druck-Marktführer Stratasys kann McLaren Honda bereits jetzt schon 3D-gedruckte Teile einsetzen.

Digitalisierung der Formel 1

Durch das Einsetzen von 3D-Druckern wird die Designänderung beschleunigt und Leistung verbessert, da das Gewicht der Komponenten des Rennwagens durhc den Einsatz von 3D-gedruckten Bauteilen reduziert werden kann. Noch dazu spart die additive Fertigung Kosten, da Prototypen vor dem endgültigen Kauf hergestellt und getestet werden können.

Auch Aerodynamik spielt einen großen Part, wenn es um Speed geht..Täglich können etwa 100 Bauteil-Varianten von Konstrukteuren auf ihre Aerodynamik hin getestet werden. Mit einem 3D-Drucker können täglich bis zu 300 Teile für den Einsatz im Windkanal hergestellt werden.

3D-Drucker beim Preis von Bahrain?

McLaren gab bekannt, dass sie während des Grand Prix von Bahrain erstmals einen 3D-Drucker einsetzen und Teile während des Trainings herstellen wollen.

„Wir modifizieren und verbessern das Design unsere Formel-1-Autos ständig. Deshalb ist die Möglichkeit entscheidend, neue Designs schnell zu testen, um das Auto leichter zu machen und die Zahl der Entwicklungsschritte hin zur Verbesserung der Fahrzeugleistung zu erhöhen", so Neil Oatley, Entwicklungsleiter bei McLaren Racing.

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