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Teamarbeit TIA kann jetzt IBV

26.02.2016

Wie es dazu kam, dass das TIA-Portal die Sprache der Industriellen Bildverarbeitung spricht und welche Vorteile daraus entstehen, erzählen Markus Damaschke von Di-Soric und Stefan Zweigler von Siemens.

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Eine Programmierungs-, Kommunikations- und Informa­
tions­technik für die industrielle Bildverarbeitung, die in die Welt der Simatic SPS auf nur einer Visualisierungsebene integriert ist, stellt eine völlig neue Strategie dar. Sie entstand aus der Zusammenarbeit von Di-Soric Solutions und dem Siemens WinCC Competence Center in Mannheim.

Die Siemens Panel-PCs, das TIA-Portal, die Familie der Simatic SPS, umfangreiche HMI-Anwendungen und die dynamische Zusammenarbeit mit Siemens haben die Basis geschaffen, um unseren Kunden innerhalb der SPS-Welt eine vollintegrierte Lösung anspruchsvoller industrieller Bildverarbeitung anzubieten.

Wir liefern mit Machine Vision 4.0 eine durchgängige Systemlösung für alle Anwender von Simatic- oder sogar Simotion-Steuerungen. Damit konnten wir die anspruchsvolle Echtzeit-Bildverarbeitung vollkommen in die Siemens-Welt integrieren und schließen alle Visualisierungs- und Leistungsstufen des TIA-Portals ein.

Unsere Kunden sparen dadurch in der Projektierung, Installation und Wartung von Vision-Lösungen viel Zeit und damit auch Geld. Gleichzeitig erzielen Anwender einen entscheidenden Mehrwert durch die damit erheblich gesteigerte Flexibilität und Funktionssicherheit ihrer Vision-Anwendung.

Markus Damaschke
Geschäftsführer von Di-Soric Solutions

Die Zusammenarbeit mit Di-Soric Solutions begann auf der Vision Messe 2014 in Stuttgart. Hier stellten wir aus unserem umfassenden Portfolio an Automatisierungslösungen unsere Industrie-PCs aus, die sich für die PC-basierte Bildverarbeitung eignen.

Durch die Integration der Industrial-Vision-Software von Di-Soric in die Bedien- und Beobachtungs-Software WinCC erhalten Kunden nun eine komplett im TIA-Portal enthaltene Lösung.

Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile für Anwender: Zunächst einmal liegen alle Bildverarbeitungsparameter als Variablen im WinCC vor und können, durch die gemeinsame Datenhaltung im TIA-Portal, von allen angeschlossenen Steuerungen verwendet werden. Dadurch entfällt ein Großteil an Verkabelungsaufwand und Schnittstellenparametrierung.

Zum anderen können Kunden die HMI der Bildverarbeitung direkt in WinCC realisieren. Dies spart nicht nur Zeit und Kosten sondern schafft auch ein einheitliches Erscheinungsbild. Ein weiterer Vorteil: Zur Inbetriebnahme sind keine IBV-Spezialisten mehr nötig. Ein herkömmlicher SPS-Programmierer kann auf die Lichtgegebenheiten vor Ort reagieren und die notwendigen Eingaben in der Bildverarbeitung über das WinCC vornehmen.

Stefan Zweigler,
Vertriebs- und Marketingmanager der Siemens Division Digital Factory

Bildergalerie

  • Stefan Zweigler: „Ein Vorteil ist, dass zur Inbetriebnahme keine IBV-Spezialisten mehr nötig sind.“

  • Markus Damaschke: „Wir bieten innerhalb der SPS-Welt eine vollintegrierte Lösung anspruchsvoller industrieller Bildverarbeitung.“

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