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Bild: Stephanie Zieber
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Positionsmessung Vorteile ethernetfähiger Sensoren

26.02.2016

Genaues Messen in Echtzeit mit schneller Datenübertragung und OPC-Konformität

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Für jedes Produkt, das den Ethernet/IP-Anfor­derungen entspricht, erteilt die ODVA eine DoC (Declaration of Conformity). Diese Konformitätstests vereinfachen die Systemmontage, da sich Probleme bei der Konfiguration vermeiden lassen. Dadurch, dass keine Bridge- oder Switch-Komponenten nötig sind, lassen sich Geräte einfach zu einem Ethernet/IP-Netzwerk hinzufügen. Mit einem EDS Add-On-Profile (AOP) werden die Sensor­parameter und Konfigura-
tionsdaten automatisch geladen. Für ein neues Gerät muss dann nur noch die IP-Adresse eingestellt werden.

MTS Sensors entwickelt daher Positionssensoren basierend auf der Tempo­sonics-Technik, die konform zu
Industrial-Ethernet-Protokollen sind. Durch ihre verschiedenen Bauformen eignen sich die robusten Sensoren der R-Serie für unterschiedliche Anwendungen. Sie sind als Stab- oder Profilvariante erhältlich, mit abgesetzter Elektronik oder in redundanter Ausführung. Das Modell RF besitzt einen flexiblen Messstab. Die Sensoren liefern reproduzierbare Daten – mit einer Genauigkeit von ±0,001 Prozent bei Vollhub. Die linearen Sensoren RH und RP unterstützen Ethernet/IP. Ihre integrierte DLR-Funktion (Device-Level-Ring) ermöglicht den direkten Anschluss der Sensoren an Netzwerke mit Ring-Topologien ohne externe Switches. Der RD4 weist eine lineare Abweichung von unter 0,02 Prozent auf. Seine separate Anordnung der Elektronik stellt sicher, dass empfindliche Bauteile vor möglichen Belastungen und Folgeschäden geschützt sind. Neben den üblichen Spannungs- und Stromausgängen stehen weitere Ausgänge zur Verfügung, darunter SSI, CANbus, Devicenet, Profibus, Ethercat und Ethernet/IP.

Der Sensorhersteller hat die R-Serie nun weiter verbessert, damit sie der neuesten Version des Ethernet/IP-Protokolls entspricht: der ODVA Ethernet/IP CT12 Composite Conformance Test Revision. Die überholten Positionssensoren erfüllen die Anforderungen moderner industrieller Netzwerke und lassen sich an wesentlich mehr Ethernet/IP-konforme Hardware anschließen. Mit der DLR-Funktion erfolgt die Integration in ein Industrial-Ethernet-Netzwerk wesentlich einfacher.

Das Haupthindernis bei der Ethernet-Anbindung in der industriellen Automatisierungstechnik ist das Erreichen der erforderlichen Geschwindigkeit und des Determinismus. Mit der Einführung von Ethernet/IP und anderer fortschrittlicher Industrial-Ethernet-Protokolle sowie deren zunehmender Verbreitung ist dies nun möglich. Ein linearer Positionssensor, der das Industrial-Ethernet-Protokoll unterstützt, kann zusammen mit anderen Komponenten in einer speziellen Automatisierungsvorrichtung integriert werden – und zwar in einem einheitlichen, kosteneffizienten und einfach zu betreibenden Netzwerk. Die Zuverlässigkeit lässt sich damit erheblich verbessern und die Fehlertoleranz wird eingehalten. Sensorhersteller müssen mit den Vorgaben der Industriekonsortien mithalten. Sie sollten ihren Kunden Lösungen bieten, die den neuesten Protokollen entsprechen. Damit wird Ethernet allgegenwärtig in der Industrie.

Bildergalerie

  • Die Sensorelektronik ist beim RD4 abgesetzt angebracht. So ist sie vor Hitze, Vibration und Stößen geschützt.

    Bild: MTS Sensors

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