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Bild: Kappa

Bildverarbeitung Kamera für große Jungs

05.03.2015

In einem Spezialbagger die Übersicht zu behalten ist wegen seiner Bauform eigentlich nicht möglich. Ein Kamerahersteller schafft Abhilfe.

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Er ist groß, er hat über 170 PS, fährt 90 km/h, wiegt 31 t und er gräbt tiefe Löcher oder baut hohe Brücken. Auf einem solchen schnellfahrenden Spezialbagger zu sitzen und ihn zu steuern ist der Kindheitstraum des ein oder anderen. Aber in der Praxis ist es nicht ganz so einfach, denn bedingt durch je eine Baggerschaufel vorne und hinten, die gesamte Fahrzeuglänge, die Höhe und die A-Säulen ist die Sicht des Fahrers stark eingeschränkt. Deswegen musste immer Bodenpersonal den Fahrer leiten und die geschützte, sichteinschränkende Kabine verhinderte bisher eine Straßenzulassung. Damit die schnellen Helfer auch im zivilen Straßenverkehr fahren können, wurden Kamerasysteme installiert. Die Kameras erfassen die riesigen toten Winkel und zeigen Personen im Gefahrenbereich an. Damit ist der Verordnung im Straßenverkehrsbereich genüge getan und auch auf Baustellen lebt das Personal sicherer.

Kappa Optronics liefert dazu die passenden HD-CCD-Farbkameras für die Sicht nach vorn, die sich in ein Gesamtsystem integrieren. Die latenzfreien Videobilder bieten ausgezeichnete Sicht in Echtzeit, denn Kappas Key Account Manager Ingolf Popel hört von seinen Kunden Positives: „Von den Fahrern bekommen wir lobende Rückmeldungen. Für die ist das wie selber rausgucken, ein neues Fahrgefühl.“ Auch im Tagebau sind Fahrersichtsysteme sinnvoll: „Dort sind die Einsatzbedingungen ähnlich. Man braucht hochrobustes Equipment für raues Gelände“, erklärt Popel. Hinzu kommt, dass diese Fahrzeuge überdimensionale Lastkraftwagen sind. Aufgrund ihrer Abmaße ergibt sich ein sehr breitflächiges Sichtfeld, das über die Optik einer Kamera abgedeckt werden muss. Die Kameras von Kappa können Winkel von bis zu 110 ° verzerrungsfrei und in Echtzeit erfassen. So entsteht im Fahrersichtsystem eine latenzfreie Rundumsicht.

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