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CC-Link Partner Association (CLPA) und Profibus & Profinet International (PI) schlagen eine Brücke zwischen ihren Protokollen.

Bild: Pixabay

Erster Feldbuskoppler Hilscher baut eine Brücke zwischen CC-Link IE und Profinet

07.08.2017

Die uneingeschränkte Kompatibilität von CC-Link IE und Profinet ist kein bloßes Lippenbekenntnis: Hilscher will dazu die ersten Kopplerprodukte an den Markt bringen.

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Bei der Entwicklung ihrer neuen gemeinsamen Spezifikation für uneingeschränkte Kompatibilität von CC-Link IE und Profinet wollen die CC-Link Partner Association (CLPA) mit Profibus & Profinet International (PI) die Funktionalität eines Koppler-Gerätes zwischen den beiden Protokollen schaffen. Für den nahtlosen Informationsaustausch zwischen den beiden Netzwerken will Hilscher die ersten Koppler-Produkte auf den Markt bringen.

Brücke zwischen den Netzwerken

Mit dem neuen Koppler können Anwender auf effiziente Weise die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Teilen einer Fertigungslinie in separaten Netzwerken herstellen. Das bedeutet einen Zuwachs an Transparenz und Integration. Die Brückenlösung zwischen den beiden Netzwerken soll den Entwicklungsaufwand drastisch reduzieren, der bisher noch mit der Integration heterogener Netzwerkarchitekturen verbunden ist und in zahlreichen Anlagen in aller Welt nach wie vor auf der Tagesordnung steht.

Internationalen Einkauf vereinfachen

Vor allem wird es für Unternehmen einfacher, die jeweils besten Komponenten unterschiedlicher Hersteller auf dem Weltmarkt einzukaufen, anstatt zugunsten eines einheitlichen Netzwerkprotokolls Abstriche an Leistungsfähigkeit und Funktionsumfang hinzunehmen. Weil CC-Link IE sich zunehmend auf dem asiatischen Markt etabliert, während Profinet in Europa dominiert, wird die neue Spezifikation die Integration erheblich vereinfachen und die Auswahl für Endanwender vergrößern, die ihre Betriebsmittel weltweit einkaufen möchten.

Erster Feldbuskoppler angekündigt

Hierzu Armin Pühringer, Business Development Manager bei Hilscher: „Als die CLPA und PI die Entwicklung einer gemeinsamen Spezifikation ankündigten, war das der Aufruf zur Entwicklung eines entsprechenden Kopplergerätes. Hilscher arbeitet seit vielen Jahren sowohl mit Profit als auch den Technologien auf CC-Link-Basis. Deshalb war für uns die Beteiligung an der gemeinsamen Schnittstellenentwicklung eine folgerichtige Entscheidung. Wir haben dabei unsere Kompetenz in der Datenverarbeitung auf allen Ebenen eingebracht und in Kürze wird nun der neue Koppler selbst folgen.“

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