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Bild: Antagain

Auftakt Wie soll das Wetter werden?

14.05.2014

Einige Tiere sind hervorragende Wetterboten. Gut, wenn man ihr Verhalten zu deuten weiß. Auch Ameisen scheinen einen siebten Sinn zu haben, wenn meteorologische Veränderungen bevorstehen.

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Die Antennen sind die wichtigsten Sinnesorgane der Ameisen. Sie dienen nicht nur zum Tasten, Riechen und Schmecken, sondern nehmen auch Temperaturänderungen, Luftströmungen und den Kohlendioxidgehalt der Luft wahr. Das macht die fleißigen Tierchen zu regelrechten Wetterexperten. So reagiert die heimische Waldameise auf bevorstehende Wetterwechsel sehr schnell und sensibel. Bei Hitze erweitern sie ihre Entlüftungsschächte, um die Temperatur im Inneren des Baus zu regeln. Schleppen sie hingegen ihre Puppen hektisch zu höher gelegenen Plätzen und verbarrikadieren die Eingänge, ist kurze Zeit später mit einem Wolkenbruch oder Gewitter zu rechnen.

In der Solarbranche spielt das Wetter ebenfalls eine entscheidende Rolle. Im südkalifornischen Imperial Valley entsteht derzeit eine große Solaranlage mit zwei Wetterstationen von Lufft, die Echtzeitdaten wie Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur oder Windgeschwindigkeit über Sensoren erfassen und auswerten. Dadurch verbessert sich die Ausgangsleistung der Anlage und die exakte Wettervorhersagen machen es möglich, Strom aus erneuerbaren Quellen vorausschauend zu nutzen. Versorgungsengpässe werden vermieden und der Mensch kann ein komfortables Leben führen, ohne die Umwelt durch konventionelle Kraftwerke zu belasten. Das kommt letztendlich auch der Ameise zugute.

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