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Teamarbeit Safety und I/O verschmelzen

27.04.2016

I/O-Module mit integrierter Safety-Funktion vereinfachen sicherheitstechnische Anwendungen. Jetzt sind die erste Produkte durch eine Zusammenarbeit der Unternehmen Bihl+Wiedemann und Turck verfügbar. A&D fragte beide Seiten nach dem Hergang der Kooperation.

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Kooperationen gehören bei Bihl+Wiedemann seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1992 zur Firmenstrategie. Waren Entwicklungsdienstleistungen für andere Hersteller am Anfang für uns vor allem eine Möglichkeit, das Geld zu verdienen, das wir später in eigene Produkte investieren konnten, bieten sie heute zum einen eine gute Gelegenheit, die Entwicklungskompetenz der eigenen Firma permanenten Benchmark-Tests von außen zu unterziehen.

Zum anderen können wir in partnerschaftlicher Zusammenarbeit – wie gerade die Kooperation mit Turck bei der Entwicklung ihres hybriden Safety-I/O-Moduls wieder belegt – in kurzer Zeit tolle Lösungen für die Kunden umsetzen. Denn Ausgangspunkt für Kooperationen, so unsere Erfahrung, sind nicht selten die Wünsche der Maschinenbauer oder Anwender, Produkte zu bekommen, die die Kernkompetenzen von zwei oder mehr Unternehmen in sich vereinen. Im konkreten Fall ist es uns gemeinsam mit Turck gelungen, die Standard- und IO-Link-Ports des IP67-Herstellers Turck mit unserer Safety-­Elektronik für die sicheren Ein- und Ausgänge samt zugehöriger Sicherheitssoftware zu einem multifunktionalen, robusten
Profinet/Profisafe-I/O-Modul in IP65/67/69k zu kombinieren. Das Ergebnis dieser Kooperation, auf das wir sehr stolz sind, ist das erste hybride Safety-/Standard-Block-I/O-Moduls TBPN von Turck.

Jochen Bihl, Geschäftsführer von Bihl+Wiedemann

Als globaler Automatisierungspartner wollen wir unseren Kunden möglichst umfassende Lösungen bieten. Aktuell konnten wir unser Lösungsangebot mit Safety-I/O-Lösungen für sicherheitsrelevante Anwendungen erweitern. Nur dank der intensiven Zusammenarbeit mit Bihl+Wiedemann war es uns möglich, in kurzer Zeit ausgereifte Safety-Produkte auf den Markt zu bringen und die schnelle Time to Market auch für weitere Entwicklungen im Safety-Portfolio sicherzustellen.

Mit der Kooperation bündeln beide Unternehmen ihre Kernkompetenzen: Turck verbindet seine IP67-Expertise mit dem Safety-Know-how von Bihl+Wiedemann. Insbesondere die Software-Entwicklung und das Zulassen von Safety-Lösungen verlangen viel Wissen und Erfahrung in diesem Bereich, von der wir und vor allem unsere Kunden durch die Zusammenarbeit nun profitieren können. Wenn dann noch, wie in unserem Fall, das Unternehmen in der Zusammenarbeit ein sehr angenehmer und verbindlicher Partner ist, ist das der Grundstein für nachhaltigen Erfolg.

Das erste Ergebnis der Kooperation, das hybride Safety-/Standard-I/O-Modul TBPN, kann sich wirklich sehen lassen. Die Flexibilität, die wir unseren Kunden damit bei der Anbindung sämtlicher I/O-Signale ihrer Maschine bieten, ist bis dato unerreicht.

Christian Wolf, Geschäftsführer bei Turck

Bildergalerie

  • „Die gute Kooperation und die Kombination unserer IP67-I/O-Erfahrung mit dem Safety-Wissen von Bihl+Wiedemann hat in kürzester Zeit eine besondere Innovation hervorgebracht: das erste hybride Safety-I/O-Modul.“ Christian Wolf, Geschäftsführer bei Turck.

    Bild: Turck

  • „Vertrauensvolle Kooperatio­nen zwischen Herstellern sind immer Herausforderung und Chance zugleich –
    besonders dann, wenn Kunden ganz spezielle Aufgabenstellungen haben.“
    Jochen Bihl, Geschäftsführer von Bihl+Wiedemann

    Bild: Bihl+Wiedemann

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