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Bild: Pixabay

Fazit der Hannover Messe Sonnige Aussichten für die Automationsbranche

27.04.2017

Auf der Hannover Messe treffen sich im Frühjahr jeden Jahres unter anderem die Akteure der Automatisierungsbranche. Zeit, ein erstes Fazit für den Jahresstart zu ziehen.

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Nach Angaben des ZVEI hat die Automationsbranche 2017 einen guten Start hingelegt: Mit Wachstumsraten für Januar und Februar 2017 von 7,2 Prozent im Umsatz und von 2,3 Prozent im Auftragseingang blicke die deutsche Automationsbranche – trotz aller globalen Risiken – optimistisch in die Zukunft. Nach teils recht herausfordernden Monaten, insbesondere für die Prozessautomation, sei seit Herbst 2016 in allen Bereichen der Automation eine deutliche Belebung des Geschäfts zu beobachten.

„Für das kommende Jahr erwartet die Automatisierungsbranche ein Plus von drei Prozent Umsatzwachstum im Bereich der Fabrikautomation“, sagt Dr. Gunther Kegel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbandvorstands. „2016 war ein solides Jahr für die Automation in Deutschland: Der Umsatz ist um 1,8 Prozent auf 50,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gewachsen“, so Kegel weiter.

Optimismus auch in der Prozessautomation

Mehr Optimismus herrsche auch in der Prozessautomation. „Wir sind zuversichtlicher als im vergangenen Jahr und erwarten für 2017 ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum“, sagt Eckard Eberle, stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung im ZVEI-Fachverband Automation. „Letztes Jahr sprachen wir an dieser Stelle von einem Umsatzplus von etwa zwei Prozent: das haben wir für das Jahr 2016 mit einem Wachstum von 2,2 Prozent beim Umsatz erfüllt“.

Mit dem Open-Source-Projekt „openAAS“ (AAS steht für Asset Administration Shell, Verwaltungsschale) ist laut ZVEI ein entscheidender Schritt auf dem Weg hin zu Industrie 4.0 gelungen. Auf der Hannover Messe zeigte die Branche mit dem Demonstrator „Industrie 4.0-Komponente live erleben“ erstmals ein funktionsfähiges digitales Abbild eines realen Produkts und setzt damit die Industrie 4.0-Komponente um.

Laut Kegel ist der Demonstrator das Bindeglied zwischen der gemeinsamen Vorarbeit von RWTH Aachen und ZVEI, die in die Plattform Industrie 4.0 eingebracht und gemeinsam mit dem Labs Network Industrie 4.0 umgesetzt wurde. „Es wird deutlich, unsere vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit bei Industrie 4.0 ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland“, so Dr. Kegel.

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