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„Um die Markteinführung von Wasserstofffahrzeugen zu ermöglichen, brauchen wir ein Tankstellennetz, das die wichtigsten Ballungsgebiete abdeckt und miteinander verbindet“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Enak Ferlemann bei der Eröffnung der Station in der Schnackenburgallee heute in Hamburg.

„Bis Ende 2015 sollen insgesamt 50 Tankstellen in den Metropolregionen sowie entlang der Hauptautobahnen im Bundesgebiet der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Damit wird Deutschland weltweit das erste Land sein, das ein flächendeckendes Grundversorgungsnetz an Wasserstofftankstellen vorhält.“ Die Wasserstofftankstelle in der Schnackenburgallee fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit rund 1,4 Millionen Euro.

In der neuen Station in Hamburg wird Wasserstoff vor Ort per Elekrolyse gewonnen. Mit einem hocheffektiven und weitgehend wartungsfreien PEM-Elektrolyseur will Shell ein innovatives Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff erforschen. Die dazu benötigte Energie stamme zu 50 % aus zertifiziertem erneuerbaren Strom, die weiteren 50 % aus Regelenergie.

„Aber unsere Pläne reichen weiter“, kündigte Dr. Peter Blauwhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung, Shell Deutschland Oil, in Hamburg an.Weitere Shell H2-Stationen in Frankfurt, Wuppertal, Geisingen und Wendingen sollen alsbald folgen.

Shell werde in der neu gestarteten H2Mobility-Initiative – zusammen mit Air Liquide, Daimler, Linde, OMV und Total – die heute 17 Tankstellen umfassende, öffentliche Wasserstoff-Infrastruktur massiv ausbauen. Ziel sei ein Netz mit rund 400 Wasserstoff-Tankstellen bis zum Jahr 2023. Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellen können dann in ganz Deutschland auftanken. (kk)

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