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Werden die Weiten des Internet of Things bald an die Unendlichkeit des Weltalls herankommen? Bild: Pixabay
Stromfresser IoT?

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Wo müssen die Grenzen des IoT liegen?

Sollte das Internet der Dinge weiter wachsen, kann es laut der Lancaster University zur Übertragung gewaltiger Datenmengen führen, die einen exzessiven Stromverbrauch zur Folge haben. Die Frage ist nun, welche Möglichkeiten sich zur Vorsorge bieten.

Das Internet ist schon jetzt für rund fünf Prozent des weltweiten Stromverbrauchs verantwortlich, Tendenz steigend. Das liegt vor allem an der zunehmenden Nutzung des mobilen Internets, Video-Streaming in immer höherer Bildqualität und anderen Aktivitäten, die eine Menge an Strom verbrauchen.

Schätzungen von Forschern besagen, dass 2030 nicht mehr nur fünf Prozent, sondern ein ganzes Fünftel des weltweiten Energieverbrauchs auf IT entfallen wird. Mike Hazas, Dozent an der Lancaster University, gibt zu bedenken, dass sich das neuartige Konsumverhalten nicht nur auf unseren Stromverbrauch auswirkt. Laut dem Forscher hat es ebenfalls Einfluss auf die globalen Bemühungen zu der Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Grenzenloses IoT - grenzenloser Stromverbrauch?

Außerdem warnt Hazas, dass durch die nicht vorhandene Begrenzung des Internets der Dinge (IoT) in Zukunft nahezu alles darüber steuerbar sein wird und man sich den Gefahren, die damit einhergehen, bewusst werden sollte.

Auch das Team um Hazas erachtet eine Planung von möglichen Einschränkungen des Datentransfers im Internet als sinnvoll. Denn durch die Vernetzung könnte sich bis 2020 die Zahl an Geräten, die mit dem Internet verbunden sind, mehr als verdreifachen. Laut Hazas Aussage ist es besser, das Wachstum der übertragenen Daten von vornherein einzuschränken, als womöglich in Zukunft das Volumen des Internet-Traffics nachträglich reduzieren zu müssen.

Wie genau Daten-Limits sinnvoll umgesetzt werden sollten, ist den Forschern zufolge derzeit noch unklar. Denkbar wären beispielsweise begrenzte Volumenkontingente. Wichtig wären auch ökonomische Ansätze wie angebotsabhängige Preise für Internet-Traffic. Auf jeden Fall aber sei es wichtig, jetzt über Alternativen zu potenziell unbegrenzten, unbeschränkten Traffic-Bergen nachzudenken.

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