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Panorama

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Spass mit Solar

Text: Dr. Karlhorst Klotz, Energy 2.0
Eine nachführbare Solaranlage auf dem Dach bietet ungeahnte Möglichkeiten

"Des isch doch des noie Schpielzeug vom Artur", würden seine Nachbarn wahrscheinlich tuscheln, wenn die Rede darauf kommt, was da über seinem Haus thront. Damit produziert der Tüftler eigene Energie für Haus, Büro und zwei Elektroautos. Auf rund 22 m2Solarmodulfläche und mit einer kleinen Batterieanlage im Keller.

Und weil Artur Deger Gründer eines Unternehmens ist,das Nachführsysteme herstellt,dürfen die Module nicht einfach platt auf dem Dach liegen,sondern müssen die Sonne anstarren. Kosten der gesamten Anlage: rund 25.000 Euro. Klingt nach viel Geld, aber dafür hat der listige Schwabe seinen Strompreis für die nächsten 25 Jahre auf das jetzige Niveau festgeschrieben.

Das macht dem schwäbischen Geldbeutel Freude. So richtig Spass könnte ein solches Nachführsystem dagegen bringen,wenn man mit den Modulen mal spazieren fahren dürfte. Also natürlich nur, wenn die Elektroautos schon genug Strom haben,die Batterie im Keller voll ist,und die Gattin bei praller Sonne nicht bügeln will.

Ob das geht? Vielleicht mal etwas Sonne auf die Begonien lenken oder dem Nachbarn heimleuchten,der wieder während der Mittagsruhe den Rasen mäht. Wir mussten früher für solche Streiche immer einen kleinen Handspiegel parat haben.

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