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Editorial

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Partizipation 4.0

Die Energiebranche spürt den Druck, Kosten zu senken und dennoch immer individuellere Lösungen umzusetzen.

Mag sein, dass früher die Menschen in unserer Gesellschaft gebildeter waren. Aber nie zuvor dürften sie es leichter gehabt haben, sich zu informieren und zu erfahren, was die Welt für Möglichkeiten bietet. Wenn dadurch die Anspruchshaltung steigt, mag man das gut oder schlecht finden. Jedenfalls wächst auch bei Energiekunden der „Partizipationsdrang“, wie unsere EVU-Autorin auf S. 43ff treffend feststellt. Sie bleibt dabei allerdings nicht stehen, sondern hält für Sie zehn Tipps bereit, mit denen Unternehmen ihre Kontakte mit Bürgern fruchtbarer gestalten können.

Für die Automobilindustrie ist der anspruchsvolle Kunde tägliches Brot: Das Extra-Zubehör spielt eine immer größere Rolle. In der Kombination von zahllosen Motorisierungs- und Ausstattungsvarianten kommt der Kunde dem Traum vom individuell für ihn gefertigten Fahrzeug immer näher. Weil Autos aus der Manufaktur jedoch nur für Multi-Millionäre erschwinglich sind, rechnet sich für die Masse nur Serienproduktion.

Die Antwort der Automobilindustrie auf die widersprüchlichen Anforderungen ist „Industrie 4.0“. Wie solche Ideen auch im Versorger-Umfeld Einzug halten und solche Lösungen trotz eines um sich greifenden „Internet of Things“ sicher funktionieren, lesen Sie, wenn Sie die Energy 2.0 von hinten angehen: Sie finden die angesprochen Beiträge in der als „Wendeheft“ beigepackten Urban 2.0 ab Seite 11 und Seite 16.

Bei „Losgröße 1“, also individuellen Produkten aus Massenproduktion, geht es nicht nur um Eitelkeiten. Wenn sich zum Beispiel Prothesen so individuell wie ein Backenzahn im 3D-Drucker fertigen lassen, ohne dass Produktionsdauer und Kosten ins Astronomische steigen, kann das ein Segen für Patienten sein. Aber auch die Energiebranche spürt den Druck, Kosten zu senken und dennoch immer individuellere Lösungen umzusetzen, so etwa beim Entwurf von Energieanlagen. Wie diese Anforderungen das Engineering verändern, erschloss sich mir im Gespräch mit einem Software-Anbieter (S. 22).

Viel Spaß also mit Energy 2.0 + Urban 2.0 = Lesevergnügen 4.0!

Dr. Karlhorst Klotz, Chefredakteur, k.klotz@publish-industry.net

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