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Panorama

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Neue Speicher für das Land

Adele, das „adiabate“ Druckluft-Speicherkonzept, das die beim Einspeichern freiwerdende Wärme nicht vergeudet, weist den Weg in Richtung einer großtechnischen Lösung (S. 28). Sie ist für große Energieversorger auch wirtschaftlich hinter Pumpspeicherkraftwerken „the next big thing“ (siehe Interview S. 30) und bietet das Vierfache an Energiespeicherkapazität der deutschen Pumpspeicher.

Auch in kleinen oder mittleren Größen sind Speicher gefragt: So präsentierten Mitte Juni auf der Intersolar in München zahlreiche Aussteller Energiespeicher, und auch die gerade zu Ende gegangene Achema in Frankfurt widmete sich in einer Sonderausstellung dem Thema. Denn die Elektrochemie hat da naturgemäß einiges zu bieten und lange Erfahrung. Wieder zu Ehren kommen diese in Elektrolyseuren, die mit Hilfe von Strom gereinigtes Wasser in seine Elemente zerlegen.

Das Interesse gilt dabei vor allem dem Wasserstoff, der - komprimiert und in Tanks gelagert - nicht nur wie die in Adele gespeicherte Energie Tage, sondern auch Wochen und Monate überdauern kann, auf jeden Fall die Zeit bis zur nächsten Windflaute. Wir stellen Ihnen zwei Projekte in unserem Länder-Special (ab S. 37) vor, das sich diesmal mit Berlin und seinem Umland befasst. Und wer weiß: Vielleicht wollen wir schon in ein paar Jahren den Wasserstoff nicht nur als Zwischenspeicher, sondern auch als Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge nutzen (S. 42).

Viel Spaß bei der Lektüre

Dr. Karlhorst Klotz

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