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Editorial

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Mikroben im Dienst der Energiewende

Es ist schon zwei Jahre her, dass wir Sie in einem ersten großen Artikel über die Idee informiert haben, überschüssigen Strom zu nutzen, um Wasserstoff zu erzeugen und daraus in einem zweiten Schritt vielleicht Methan. Mittlerweile hat sich "Power-to-Gas" von einer brillanten Idee zu einem ernst genommenen Untersuchungsgegenstand gewandelt.

Über Realisierungschancen konnten wir uns während der E-World mit hochkarätigen Gesprächspartnern unterhalten. Hier im Heft können wir nur kurze Ausschnitte davon widergeben (S. 60). Sie sollten sich die Aufzeichnungen direkt im Internet als Video anschauen, um mehr darüber und über die Rolle von Gas bei der Energiewende zu hören.

Hier im Heft finden Sie aber ebenfalls Lesefutter zu diesem Thema. Auf Seite 56 geht es um die Realisierung einer der Anlagen, die mittlerweile zu diesem Zweck geplant sind. Die Entwicklung geht aber weiter: Der Schritt vom Wasserstoff zum Methan verbraucht das ungeliebte CO2und ist damit eine willkommene Verwandlung des Gases, auch wenn noch fraglich ist, wie wirtschaftlich eine solche Reaktion sein kann.

Attraktiv kann sie aber vielleicht gerade da sein, wo CO2sowieso als Beiprodukt entsteht und nur stört: In Biogasanlagen. Mit dem Know-how der 2010 einverleibten Schmack Biogas wird Viessmann noch dieses Jahr eine solche Anlage aufbauen, die es biologisch methanisiert. In unserer energy2.0week haben wir im März schon kurz darüber berichtet - Sie sollten den Gratis-Newsletter gleich abonnieren, falls Sie noch nicht zu den regelmäßigen Lesern gehören (siehe Seite 4).

Mit besten Grüßen, Ihr

Dr. Karlhorst Klotz, Chefredakteur, k.klotz@publish-industry.net

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