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Panorama

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In eigener Sache

Wie immer blicken wir auch dieses Mal fünf Jahre in die Vergangenheit und sehen: Nichts - oder genauer: Vakuum. Die Redaktion denkt aber auch an morgen und lädt Sie ein, sich mit uns vielen Energieexperten zu vernetzen.

Damals & heute Wärmedämmung mit einem Hauch von „Nichts“ war vor fünf Jahren Thema in Ausgabe 3.2008, als wir über Vakuumisolierpaneele (VIP) und Vakuumisoliergläser (VIG) berichteten (more@click: E2068200). Die stark dämmenden, aber vergleichsweise schlanken Paneele und Gläser bieten vor allem bei Platzproblemen Vorteile. Aufgrund hoher Preise und Skepsis gegenüber der Stabilität des Vakuums war das damals aber noch Zukunftsmusik, zumal Zertifizierungen fehlten.

Inzwischen haben viele Produkte eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und das Bayerische Zentrum für angewandte Energieforschung hat einen Monitoring-Bericht zur Stärkung des Vertrauens in die VIP-Technologie herausgegeben. Ein Massenmarkt hat sich bisher dennoch nicht entwickelt - VIG sind lediglich in Japan und China verfügbar.

Solar Decathlon - ein Preis mit Zukunft

Im Aufmacherbild zu sehen war damals übrigens ein Solarhaus der TU Darmstadt, mit dem die Studierenden Ende 2007 den ersten deutschen Siegerbeitrag für den Solar Decathlon in den USA lieferten. Der Wettbewerb findet heute noch immer statt und hat 2010 sogar einen europäischen Ableger bekommen: alle zwei Jahre im Wechsel mit den USA.

Uni-Teams aus aller Welt sind eingeladen, ein energieautarkes Solarhaus zu entwickeln, oft mit Hilfe von Industriepartner wie derzeit etwa Lapp. Der nächste Solar Decathlon findet im Oktober 2013 in Kalifornien statt, 2014 ist dann Versailles Austragungsort für den Solar Decathlon Europe.

Diskutieren Sie mit!

Glauben Sie auch noch, dass Facebook nur etwas für gelangweilte Schüler und kontaktsuchende Studenten ist? Wir beweisen Ihnen das Gegenteil: Über 600 Köpfe zählt die Fan-Gemeinde von Energy 2.0, und da finden Sie die besten Köpfe der Energiebranche darunter.

Beispiel gefällig? Als wir kürzlich über den Start der Förderung für Solarspeicher berichteten, kommentierte Prof. Jochen Kreusel, Leiter Smart Grids bei ABB: "Und noch ein Schritt in die staatliche Detailplanung des künftigen Energiesystems - wie schön wäre es gewesen, wenn statt dessen ein Marktanreiz für lokalen Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch geschaffen worden wäre. Dann hätten die Batteriespeicher ja beweisen können, dass sie die richtige Lösung sind."

Sehen Sie das genauso? Wenn nicht, diskutieren Sie doch einfach mit - auf www.facebook.com/Energy20.net.

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