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Das Niederspannungsregelsystem LVRSys™

Text: Sabrina Quente, Energy 2.0 Fotos: A. Eberle
Nach europäischer Norm EN 50160 ist im Niederspannungsnetz eine Spannungstoleranz von ±10% von der Nennspannung zulässig. Laut Niederspannungsrichtlinie VDE-AR-N 4105 dürfen dezentrale Erzeuger, die Spannung um maximal drei Prozent anheben. Um diese Anforderungen auch künftig erfüllen zu können, bietet A. Eberle flexible und auch kostengünstige Alternative zum Netzausbau und zum regelbaren Ortsnetztransformator, auch RONT genannt, an.

Nach europäischer Norm EN 50160 ist im Niederspannungsnetz eine Spannungstoleranz von ±10% von der Nennspannung zulässig. Laut Niederspannungsrichtlinie VDE-AR-N 4105 dürfen dezentrale Erzeuger, die Spannung um maximal drei Prozent anheben. Um diese Anforderungen auch künftig erfüllen zu können, bietet A. Eberle flexible und auch kostengünstige Alternative zum Netzausbau und zum regelbaren Ortsnetztransformator, auch RONT genannt, an.

Netze der Zukunft

Die Niederspannungsnetze werden sich in den kommenden zwanzig Jahren weiterhin in einem Änderungsprozess befinden (Energiewende).

Netzbetreiber sehen sich, durch den Umbau auf ein dezentrales Versorgungssystem, häufig gezwungen, Netzausbaumaßnahmen durchzuführen. Diese sind jedoch statisch und sehr teuer. Ein statischer Netzausbau birgt das Problem, dass auf neue Verhältnisse - Zubau von Photovoltaik, welcher heute nicht kalkulierbar ist - nur schwer, oder wieder nur mit kostenintensivem Netzausbau, reagiert werden kann.

Um Kosten einzusparen, sind dynamische Maßnahmen erforderlich. So setzt A. Eberle auf das Niederspannungsregelsystem LVRSys™, welches sich dadurch auszeichnet, dass es einfach auf- und abgebaut werden kann. Zudem werden alle 3 Phasen unabhängig voneinander geregelt, was zu einer Verbesserung der Symmetrie im Netz führt. Die Spannung kann flexibel angehoben und abgesenkt werden, was sich in Zukunft, sowohl für steigende Belastung (Elektromobilität/Wärmepumpe), als auch für steigende Einspeisung (Photovoltaik/Blockheizkraftwerk) sehr gut eignet. Da die Spannungshaltungsproblematik sicherlich nicht in allen Niederspannungsnetzen gleich dramatisch ist, kann der Netzbetreiber beim LVRSys™ auf mehrere Leistungsklassen zurückgreifen. Die Schaltschrankvarianten reichen von 50kVA ("regelbarer Kabelverteilerschrank") bis hin zu 630kVA (Regelung des kompletten Niederspannungsnetzes - "Aquivalent zum RONT"). Damit können einzelne Stränge, z.B. eines entfernt gelegenen landwirtschaftlichen Betriebs, als auch das ganze Ortsnetz geregelt werden.

Wesentliche Merkmale

  • Nachrüstbar für bestehende Ortsnetztransformatoren bis zu 630kVA

  • Regelbereich z.B. von +6% in 1,5% Stufen

  • Ausführung auch als "Strangregler"

  • Regelbereich für Strangregler bis ±20%

  • Unabhängige Regelung der drei Phasenspannungen (Unsymmetrieausgleich)

  • Schaltschrankvarianten als quasimobile Lösungen

  • Sanftes Schaltverhalten zur Vermeidung von PQ-Effekten

  • Intelligente Regelalgorithmen

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