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Panorama

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Das Dilemma der Gutmenschen

Natürlich wollen wir das alle: Eine möglichst intakte Umwelt, gute Lebensbedingungen, und gerade deshalb Energie jederzeit und an jedem Ort. Eigentlich unmöglich, denn dazu brauchen wir Technik, die in die Natur eingreift.

Die Suche nach mehr Onshore-Standorten für Windkraftanlagen macht nun augenfällig, dass die eigentlich erwünschten erneuerbaren Energien als dezentrale Anlagen zwar nur überschaubare Eingriffe erfordern, aber eben an vielen Orten. Der Austritt von Ennoch zu Guttenberg aus dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, den er 1975 mitbegründet hatte, zeigt das Dilemma der mit grünen Energien sympathisierenden Naturschützer.

Vielleicht könnte der Bau oder die Überholung von Wasserkraftwerken als Modell für die Zukunft dienen: Dort ringen Planer und Betreiber mit Naturschützern und Behörden schon lange um wirtschaftliche und dennoch umweltverträgliche Lösungen. Unter hohen Auflagen lassen sich dann Projekte immer wieder wirtschaftlich realisieren, und Fischtreppen künden landauf, landab davon, dass auch Belange der Natur berücksichtigt wurden. Vielleicht hätte sich mancher Fisch das anders gewünscht. Aber Wildbach und Wasserkraft geht eben nicht an einem Ort.

Mit besten Grüßen Ihr

Dr. Karlhorst Klotz, Chefredakteur,

k.klotz@publish-industry.net

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