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Der 19 Tonnen schwere Wärmetauscher wurde im Müllheizkraftwerk Bremen eingebaut. Bild: swb
Fernwärme

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Schwergewicht für mehr Wärme

Regionaler Versorger rüstet sich für die wachsende Nachfrage nach Fernwärme und installiert einen doppelt so großen Wärmetauscher wie sein Vorgänger im Müllheizkraftwerk .

Auf Grund der wachsenden Nachfrage nach Fernwärme hat der Energieversorger SWB in Bremen 225.000 Euro in die Wärmeversorgung investiert: Im Müllheizkraftwerk Bremen-Findorff wird der Wärmetauscher gegen einen doppelt so großen ausgetauscht. Damit sollen rund 10.000 Haushalte und Betriebe in den Stadtteilen Findorff und Horn-Lehe sowie die Universität mit dem Technologiepark mit Fernwärme versorgt werden. Der Wärmetauscher, ein zehn Meter langes Rohrbündel, bringt trocken 19 Tonnen und gefüllt 30 Tonnen auf die Waage. Er ist mit einer Leistung von 70 Megawatt genau doppelt so groß ausgelegt wie sein in die Jahre gekommener Vorgänger. Bei voller Leistung rauschen bis zu 1.000 Tonnen Fernwärmewasser pro Stunde durch den Wärmetauscher. Gebaut wurde das Spezialteil bei einem Anlagenhersteller in Bremen-Habenhausen. „Der Einbau bei laufendem Betrieb ist für das Techniker-Team eine große Herausforderung“, kommentiert Projektleiter Ralf Schmidt die Arbeiten. Beim Einbringen des Riesen in das bestehende Gebäude, müsse das Bauteil förmlich eingefädelt werden in seine Parkposition. Der Wärmetauscher hat die Aufgabe, Wärme vom Wasser-Dampf-Kreislauf, der aus der Müllverbrennung gespeist wird, in einen zweiten Kreislauf, hier die Fernwärme, zu übertragen.

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