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Atomkraft: Was passiert mit stillgelegten Atomkraftwerken? Dieser Frage geht das KIT nach. Bild: EnBW/Daniel Meier-Gerber
Atomkraft

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Kompetenzteam für Rückbau von Atomkraftwerken

Das Karlsruher Institut für Technologie bündelt Wissen über den Umgang mit stillgelegten kerntechnischen Anlagen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, hat sich im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) über die Forschung im Bereich der Stilllegung kerntechnischer Einrichtungen und der Endlagerung informiert. Das KIT kann auf eine langjährige Erfahrung aus dem Rückbau von Atomanlagen am eigenen Standort zurückgreifen. Als Kernforschungszentrum hat es eine Vielzahl verschiedenster kerntechnischer Anlagen beherbergt. „Hier in Karlsruhe wird für die Themen Rückbau der Atomkraftwerke und Endlagerung des Atommülls wertvolle Arbeit geleistet. Die vor uns liegenden Aufgaben, die mit dem Atomausstieg verbunden sind, werden noch über Jahrzehnte den Erhalt und die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen und technischen Fachkompetenz auf hohem Niveau erfordern“, sagt Schwarzelühr-Sutter.

Die Parlamentarische Staatssekretärin begrüßte die Entscheidung des KIT, ein wissenschaftliches und technisches Kompetenzteam „Rückbau kerntechnischer Anlagen“ aufzubauen, als konsequenten Schritt in die richtige Richtung. Damit werde die in verschiedenen Bereichen des KIT vorhandene Kompetenz gebündelt. „Die Erfahrung und das Wissen, das vorhanden ist, müssen für den Rückbau der Atomkraftwerke verfügbar gemacht, aber auch weiter entwickelt werden“, sagt Schwarzelühr-Sutter. „Die Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik ist eine wichtige Aufgabe für die Forschung und die Ausbildung der zukünftigen Expertengeneration. Der sichere Rückbau der Atomkraftwerke kann nur gelingen, wenn gut ausgebildetes Personal in ausreichender Zahl zur Verfügung steht.“

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