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Pilotanlage für die Erforschung des Memteg-Verfahrens auf dem Gelände des Erdgasspeichers Staßfurt. Bild: RWE
Pilotprojekt

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Erdgas klimafreundlich aufbereiten

Mit einer Pilotanlage in Straßfurt lässt sich Erdgas nach der Entnahme aus dem Speicher energetisch wie auch wirtschaftlich günstiger aufbereiten. Ziel des Projekts ist es, Erdgasspeicher flexibler und verfügbarer zu machen bei geringerer Emission von Kohlenstoffdioxid.

Beim Aufbereiten von Erdgas spielt die Trocknung eine entscheidende Rolle. Wird diese nicht vorgenommen, können kondensierende Flüssigkeiten im Gas das technische Equipment beschädigen, das in der Pipeline installiert ist. Darüber hinaus sichert die Trocknung einen gleichbleibenden Brennwert bei der Einspeisung in das öffentliche Gasnetz. Allerdings sind die bisherigen Trocknungsverfahren sehr energieintensiv.

Ziel des Projektes ist deshalb die Entwicklung und Erprobung eines energiesparenden und emissionsfreien Verfahrens zur Trocknung mittels anorganischer Membranen. Das Projekt Memteg – Glykoltrocknung mittels anorganischer Membranen auf dem Gelände eines Erdgasspeichers wird vom Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. In Laborversuchen konnte die Funktionsweise dieses Trocknungsverfahrens bereits bestätigt werden. Nun wird im Projekt die Langzeitwirkung und die Übertragbarkeit auf größere Anlagen erforscht. Zudem sollen die ökonomischen und ökologische Vorteile während eines Demonstrationsbetriebes verifiziert werden. Umgesetzt wird das von RWE koordinierte Pilotprojekt gemeinsam mit DBI Gas- und Umwelttechnik, dem Fraunhofer IKTS und VNG Gasspeicher.

„Wir betreten mit dem Einsatz von Membrantechnologie bei der Erdgastrocknung Neuland und sind gespannt, ob sich die gewonnen Erkenntnisse mit unseren Erwartungen hinsichtlich ökonomischer und ökologischer Effekte decken“, ergänzt Dr. Thomas Höcher, Fachverantwortlicher Gaschemie bei VNG Gasspeicher.

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