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Der Windpark Königshovener Höhe in Nordrhein-Westfalen wurde als „Vorreiter im Klimaschutz“ ausgezeichnet. Bild: RWE
Gemeinschaftsprojekt

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Windenergie auf dem Rücken der Braunkohle

Auf einer rekultivierten Fläche des Tagebaus Garzweiler erzeugt der Windpark Königshovener Höhe Strom. Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bedburg und RWE hat ein Investitionsvolumen von 110 Millionen Euro.

Der Windpark Königshovener Höhe bei Bedburg in Nordrhein-Westfalen ist offiziell gestartet und von NRW-Umweltminister Johannes Remmel eingeweiht worden. Zugleich wurde der Park als Vorreiter im Klimaschutz von der der Landesinitiative Klima Expo.NRW ausgezeichnet. In nur zwei Jahren wurden 21 Windkraftanlagen auf der ehemaligen Tagebauhalde errichtet und nach und nach in Betrieb genommen. Seit Ende 2015 laufen die Anlagen im regulären Betrieb. Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bedburg, die mit 49 Prozent beteiligt ist, und RWE (51 Prozent) hat ein Investitionsvolumen von rund 110 Millionen Euro.

Der gesamte Windpark steht auf rekultivierter Fläche des Tagebaus Garzweiler und verfügt über eine Leistung von rund 67 Megawatt. Die Windkraftanlagen des Herstellers Senvion erreichen eine Gesamthöhe von 200 Metern und verfügen über eine installierte Leistung von jeweils 3,2 Megawatt. Mit dem auf der Königshovener Höhe erzeugten Strom können jedes Jahr rechnerisch rund 58.000 Haushalte klimafreundlich versorgt werden. „Hier auf dem ehemaligen Tagebaugelände können wir sehen, wie Strukturwandel optimal funktioniert. Die 21 Windenergieanlagen stehen für eine zukunftssichere Energieversorgung und den gelebten Klimaschutz made in NRW. Wir müssen den Ausbau der regenerativen Energien weiter vorantreiben“, sagte Minister Johannes Remmel.

RWE-Chef Peter Terium: „Mit Projekten wie der Könighovener Höhe bringen wir die Energiewende voran. Dieser Windpark steht wie kaum ein zweites Projekt für die Partnerschaft von konventioneller und regenerativer Erzeugung und für den Strukturwandel im Rheinischen Revier.“ Auch die Produktionszahlen des neuen Windparks sprächen für sich. Sie lägen für das Jahr 2015 mit über 140.000 Megawattstunden erzeugtem grünen Strom gut im Plan. Eingesetzt wird die Windkraftanlage Senvion 3.2M114. Sie bietet laut Kai Froböse, Geschäftsführer von Senvion Deutschland, optimalen Ertrag für Standorte mit mittleren Windgeschwindigkeiten. „Sie passt also optimal zum Standort und wird ertragreich und zuverlässig auf Spitzenwerte von über 3.000 Volllaststunden kommen. Auch dieses Projekt belegt: Windenergie ist konkurrenzfähig – überall in Deutschland.“

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