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Der Offshore-Park Kentish Flats Extension in Großbritannien verfügt über 15 Windenergieanlagen mit je 3,3 Megawatt Leistung. Bild: Chris Laurens
Windkraft

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Vattenfall: Über Wettbewerb Kosten für Offshore-Wind senken

Dänemarks größter Offshore-Windpark wird von Vattenfall gebaut. Das Unternehmen investiert rund eine Milliarde Euro. Außerdem hat der Konzern den britischen Offshore-Park „Kentish Flats Extension“ eingeweiht.

Vattenfall hat die Investitionsentscheidung für den Bau von Dänemarks größtem Offshore-Windpark „Horns Rev 3“ getroffen. Er hat eine installierte Leistung von bis zu 400 Megawatt (MW) und entsteht in der Nordsee an der Westküste Dänemarks. Die Investitionssumme für den bislang größten Vattenfall-Offshore-Windpark beläuft sich auf gut eine Milliarde Euro. Zum Einsatz kommen 49 Windenergieanlagen der neuesten 8-MW-Klasse. Bau und Inbetriebnahme von Horns Rev 3 sollen etwa drei Jahre betragen. Das Projekt entsteht in einem Gebiet vor der Küste Dänemarks, in dem der Energiekonzern bereits den Offshore-Windpark Horns Rev 1 betreibt und an dem das Unternehmen 60 Prozent der Anteile hält

Bereits im Februar 2015 hatte der Energieversorger das Ausschreibungsverfahren gewonnen, mit einem Angebotspreis von umgerechnet 102 Euro pro Megawattstunde (MWh) erzeugtem Strom für die Dauer von rund zwölf Jahren. Auf die gesamte Betriebszeit gerechnet, führt dies zu einem Preis von etwa 85 Euro pro erzeugter MWh. Damit ist der Offshore-Windpark nach Unternehmensangaben das bis dato kostengünstigste Offshore-Projekt, das Vattenfall realisiert. „Horns Rev 3 ist ein wesentlicher Meilenstein für uns, der zeigt, dass echter Wettbewerb zu signifikanten Kostensenkungen für Offshore-Wind führt“, sagte Gunnar Groebler, Chef des Geschäftsbereichs Wind und Mitglied des Executive Group Management von Vattenfall.

Erweiterung für Kentish Flats

Vattenfall hat zudem den britischen Offshore-Windpark „Kentish Flats Extension“ (KFE) offiziell eingeweiht. Er liegt in der Mündung der Themse acht Kilometer vor der Küste von Whitstable unweit der Stadt Canterbury. KFE verfügt über eine installierte Leistung von 49,5 MW. Der Namenszusatz „Extension“ zeigt an, dass KFE die Erweiterung des elf Jahre alten 90-MW-Offshore-Windparks Kentish Flats ist. „Kentish Flats Extension ist zwar ein relativ kleines Projekt, das jedoch einiges an Neuerungen vorzuweisen hat“, so Groebler. Dazu gehören neue Fundamenttypen, eine schnellere und sichere Installation der Anlagen oder längere Rotorblätter. „In der Erweiterung bereits existierender Offshore-Windparks sehen wir grundsätzlich ein signifikantes Potenzial für weitere Kostenreduktionen dieses Industriezweigs.“

Bis 2020 will Vattenfall seine installierte Wind-Leistung auf 4000 MW mehr als verdoppeln. Hierfür investiert das Unternehmen rund 5,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Windenergie.

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