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Die am KIT entwickelten Solarzellen sind flexibel und ohne gesundheitsschädliche Lösungsmittel. Bild: Alexander Colsmann/KIT
Photovoltaik

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Umweltfreundliche Solarzellen

Die Produktion neuartiger organischer Solarzellen soll mit einem speziellen Beschichtungsverfahren nachhaltig werden. Es verzichtet auf gesundheits- und umweltschädliche Stoffe.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellt vom 25. bis 29. April auf der Hannover Messe 2016 neuartige organische Solarzellen vor. Diese könnten der Photovoltaik neue Märkte erschließen, denn die aus Kunststoffen bestehenden Solarzellen bieten viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen anorganischen, teilte das Institut mit. „Sie sind leicht, mechanisch flexibel und lassen sich in verschiedenen Farben fertigen. Damit eröffnen sie vielfältige Anwendungsfelder“, sagt Alexander Colsmann vom Lichttechnischen Institut des KIT.

Bislang waren für das Abscheiden von Schichten aus den lichtabsorbierenden organischen Halbleitern gesundheitsschädliche Lösemittel erforderlich. Die Forscher des KIT haben in Zusammenarbeit mit MJR PharmJet ein umweltfreundliches, material- und energiesparendes Verfahren für die Beschichtung und den Druck organischer Halbleiter entwickelt, das auch zur Reduzierung der Kosten beiträgt. Die neuartigen Solarzellen erreichen nahezu die Wirkungsgrade herkömmlicher organischer Solarzellen.

Halle 2, B16

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