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Das Speicherkraftwerk Kaprun bei Salzburg hat 1953 seinen Betrieb aufgenommen. Bild: Verbund
Energieerzeugung

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Strom-Zukunft braucht Wasserkraft

Text: Katja Locker, Verbund
Diese Art der Energieerzeugung bewährt sich seit über 100 Jahren und ist mittlerweile die weltweit bedeutendste erneuerbare Energiequelle: Wasserstrom. Ein deutscher Erzeuger setzt ganz darauf und investiert in Energieeffizienz.

Bei der Frage, wie die Generationen nach uns ihren steigenden Energiebedarf decken sollen, führt kein Weg vorbei an erneuerbaren Energien und den Vorteilen der Wasserkraft: Sie ist erneuerbar, CO2-frei, flexibel nutzbar, vermindert die Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Durch ihre Zuverlässigkeit ist sie die ideale Partnerin der Stromerzeugung aus Wind und Sonne, denn Laufkraftwerke an den Flüssen decken rund um die Uhr den Grundbedarf an sauberem Strom. Pumpspeicherkraftwerke in den Alpen fungieren als grüne Batterien, die Strom aus Wind und Sonne speichern, um ihn zur Verfügung zu stellen, wenn er in Zeiten erhöhten Bedarfs gebraucht wird. Auf diese Weise trägt die grüne Regel- und Ausgleichsenergie, die aus Pumpspeicherkraftwerken zugeführt wird, wesentlich zur Stabilität der Stromnetze in Deutschland bei.

Verbund, zweitgrößter Erzeuger von Grünstrom in Deutschland und größter in Österreich, setzt vor allem auf die Kraft des Wassers. Hierzulande ist die Handelstochter Verbund Trading & Sales Deutschland seit über 15 Jahren auf die Grünstromversorgung von Stadtwerken, Industrie-, Geschäfts- und Bahnstromkunden spezialisiert. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind die 22 Wasserkraftwerke, die der Energieversorger in Bayern betreibt. Sie sind Dauerläufer im Dienste der Versorgungssicherheit, erzeugen im Schnitt 4,9 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr – genug um etwa 1,4 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Alle Kraftwerke sind TÜV-Süd-zertifiziert – so ist belegt, dass die vom Kunden verbrauchte Strommenge nachweislich aus Wasserkraft stammt. Insgesamt betreibt der Konzern 127 Wasserkraftwerke mit einer Jahreserzeugung von gut 25 Milliarden Kilowattstunden. Energieversorger und Geschäftskunden können zudem auf Wunsch Grünstrom aus einem Kraftwerk ihrer Wahl beziehen, um dies ihren Endkunden gegenüber zu vermarkten.

Stromherkunft soll grün sein

„Eine saubere Stromherkunft, Beschaffungssicherheit, Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette: All das sind Faktoren, die in Europas Energiezukunft politisch und gesellschaftlich immer stärkere Bedeutung haben“, sagt Thomas Bächle, Geschäftsführer bei Verbund Trading & Sales Deutschland. „Die Endkunden wollen genau wissen, wo ihr Strom produziert wird. Wir spüren das besonders bei den Stadtwerken und Industriekundensegment, die Wert auf eine positive Ökobilanz legen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.“ Dementsprechend hat der Grünstromerzeuger sein Vertriebsangebot rund um die Wasserkraft erweitert. Er liefert Strom aus Wasserkraft, kombiniert mit Flexibilitätsprodukten und Energiedienstleistungen. Zusätzlich zum Strom aus deutscher oder österreichischer Herkunft bietet das Unternehmen den Handel mit Emissionszertifikaten, den Marktzugang an den verschiedenen Börsen sowie Bilanzkreis- oder Portfoliomanagement an. Um das Angebot ressourcenschonender Energie zu komplettieren, ist Verbund in Deutschland außerdem im Bereich EEG-Direktvermarktung aktiv: Wer eine Wind-, Wasser-, Photovoltaik- oder Biomasseanlage besitzt, kann sich mit den Grünstrom-Handelspartner einen verlässlichen Partner sichern, der über großer Erfahrung in der Verbesserung von flexiblen Erzeugungsanlagen verfügt.

CO2-Reduktion und Effizienzsteigerung

Insgesamt plant der Energieversorger bis 2025 Investitionen von knapp 280 Millionen Euro in und um seine Wasserkraftanlagen. Das umfasst Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Hochwassersicherheit ebenso wie die Aufwertung des Lebensraumes für Mensch, Tier und Natur. Erlebbar machen dieses Zusammenspiel die Rad- und Wanderwege, die heute vielfach über Dämme und Deiche führen. Knapp ein Drittel der Flächen von Verbund-Wasserkraftwerken – rund 3800 Hektar – wurde nach dem Bau unter Naturschutz gestellt. Von diesem Umweltengagement können deutsche Weiterverteiler, Industrie- und Geschäftskunden auch profitieren: Indem sie Marketingrechte an ausgewählten Umweltprojekten erwerben, diese selbst branden und ihre eigene Kundenstory erzählen. Endkunden haben auf diese Weise etwa die Möglichkeit, bewusst noch nachhaltigeren Strom zu beziehen. So kann jeder einen kleinen Beitrag für die Energiezukunft leisten.

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