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Mit einer neuen Technik können Meereswellen Energie zur Stromerzeugung liefern. Bild: Pixabay
Meereswellen-Kraftwerk

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Strom aus der Kraft der Nordsee

Mit dem Nemos-Wellenkraftwerk soll Energie aus den Meereswellen gewonnen werden. In einem der größten Prüfstände seiner Art wird der Kern der Anlage an der Universität Duisburg-Essen (UDE) getestet, bevor das Wellenkraftwerk im kommenden Jahr in der Nordsee in Betrieb geht.

So soll das Wellenkraftwerk aussehen: Ein länglicher Auftriebskörper schwimmt an der Wasseroberfläche, drei Seile verankern diesen mit dem Meeresgrund. Der Wellengang sorgt für die nötige Kraft und Bewegung, die die Seile an den Generator übertragen. Ein 40 Tonnen schwerer, neun Meter hoher Prüfstand wurde zum Test der Offshore-Wellenanlage am UDE eingerichtet. Hier soll unter kontrollierten Bedingungen geprüft werden, wie ertragreich und zuverlässig die zentrale Energiewandlungseinheit der Kraftwerks arbeitet. In der neuen Prüfanlage wird nun im 1:1-Maßstab erprobt, wie die mechanische Leistung des Auftriebskörpers durch das Generatorsystem und die Leistungselektronik in elektrischen Strom mit Netzqualität umgewandelt wird. Künftig können Wellenkraftwerke auch in Offshore-Windkraftparks eingesetzt werden.

Derzeit wird am dänischen Limfjordeine Komplettanlage im 1:5-Maßstab rund um die Uhr bei unterschiedlichen Wind- und Wellenbedingungen getestet. Projektleiter Alexander Martha sagt: „Jede Stunde, die wir im kleineren Maßstab oder im Labor Erfahrung sammeln, erspart uns viel Aufwand für Nachbesserungen auf See.“

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