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Bild: Pixabay
WindEnergy 2016

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Starke Ideen auch für schwache Netze

Wie sich die Energieversorgung der Zukunft mit Energiespeichern und Smart Grids gestaltet, erfahren Besucher vom 27. bis 30. September auf der Weltleitmesse WindEnergy in Hamburg. Der Trend geht klar in Richtung intelligenter Systeme und Netze. Partner der WindEnergy Hamburg ist der Europäische Wasserstoffverband, der mit Hamburgs wasserstoffbetriebenen Bussen einen Shuttle-Service für Messebesucher anbietet.

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Bisher wird in den meisten Ländern die Energieversorgung zentral geregelt und der Strom über konventionelle Einwegnetze zu den Verbrauchern transportiert. Kommen erneuerbare Energieträger ins Spiel, verändert sich das traditionelle Schema. Ungeachtet ihrer Struktur müssen die Versorgungsnetze der Zukunft sich dynamisch an die variablen Angebots- und Nachfrageverhältnisse anpassen und zugleich eine mit konventionellen Netzen vergleichbare Stabilität, Effizienz und Zuverlässigkeit sicherstellen.

Zahlreiche internationale Aussteller der WindEnergy Hamburg werden Fachbesucher über intelligente Energieversorgung, intelligente Zweiwegenetze und Speicheroptionen informieren. Zentrale Aspekte sind Power-to-Gas , virtuelle Kraftwerke , Verbesserung der Netzstabilität , intelligente (Elektro-)Mobilität und stromnetzunabhängige Versorgungssysteme.

Projekte für intelligente Infrastrukturen

Das Forschungsprojekt Enera hat es sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Energie-Infrastruktur einer Region im Nordwesten Deutschlands mit intelligenten Systeme so anzupassen, dass sie immer mehr erneuerbare Energiequellen aufnehmen kann. An dem Forschungsprojekt ist das Unternehmen Enercon mit 74 weiteren Partnern beteiligt. Herzstück des Projekts ist Enercons Statcom-Modul, eine smarte Alternative für Kabelnetz-Erweiterungen in Regionen mit schwachen Netzen.

Siemens plant in einem Gemeinschaftsprojekt mit sechs niederländischen Partnern, eine voll integrierte 12-MW-Power-to-Gas-Anlage in Delfzijl (Niederlande) innerhalb der nächsten beiden Jahre zu realisieren. Damit kann Wind- und Solarstrom, der nicht akut benötigt wird, zur Erzeugung von Wasserstoff und Synthesegas genutzt werden. Diese Gase stehen dann als nachhaltige Prozessgase der chemischen Industrie zur Verfügung.

Die Energieversorger Vattenfall und Eon haben beide Projekte zur Entwicklung virtueller Kraftwerke initiiert. Auf der WindEnergy Hamburg werden beide Aussteller die Besucher über verschiedene Stromerzeugungs- und Stromspeicheranlagen informieren, die sich in bestehende virtuelle Kraftwerke integrieren lassen.

Starke Ideen für schwache Netze

Gamesa hat im Mai den Prototyp eines stromnetzunabhängigen Systems vorgestellt, das aus einer Windturbine, einer Photovoltaikanlage, drei Dieselgeneratoren und zwei verschiedenartigen Energiespeichermodulen besteht. Der spanische Aussteller wird auf der WindEnergy die spezifischen Merkmale des Systems näher beleuchten, insbesondere im Hinblick auf Inseln und andere abgelegene Standorte und Entwicklungsregionen ohne zentralisiertes Stromnetz.

Der Aussteller Maxwell Technologies bietet als Vorreiter der Ultrakondensatortechnik Systeme an, die Lade- und Entladezyklen mit hohen Strömen im schnellen Wechsel ausführen können. Aufgrund ihrer Reaktionsschnelligkeit eignen sich Ultrakondensatoren, um den Spannungspegel und die Frequenzregelung im Stromnetz aufrecht zu erhalten. In Verbindung mit Batteriesystemen lassen sich hybride Speicherlösungen herstellen, über deren Merkmale Maxwell als Aussteller informiert.

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