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Bild: Ciel et Terre
Erneuerbare Energien

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Solarinsel-Strom

Text: Energy 2.0
Platz ist in Japan ein kostbares Gut. Deshalb werden PV-Anlagen dort kurzerhand auf Stauseen ausgelagert.

PV lernt schwimmen

Wer nicht aus Japan stammt oder dort aufgewachsen ist, steht manchem ratlos gegenüber, was das Land hervorbringt. Dabei sind schon viele kluge Ideen von der Insel auf die Kontinente übergeschwappt.

Auch das Problem, wie man trotz Platzmangels immer mehr Sonnenenergie ernten kann, lösen die Japaner elegant, indem sie vom Land auf Wasserflächen ausweichen. Dort ist nämlich Platz für schwimmende PV-Kraftwerke, von denen die Kyocera TCL Solar bereits einige realisiert hat. So auch das abgebildete Solarkraftwerk in Kato (Hyogo-Präfektur) mit 2,9 MW aus zwei Anlagenteilen.

Nun plant das Joint Venture den Bau und Betrieb einer Anlage auf dem Yamakura-Stausee in der Präfektur Chiba. Mit 13,4 MW soll es die leistungsfähigste schwimmende Solaranlage der Welt werden: Auf 180.000 m2 Wasseroberfläche erzeugen 50.000 Module pro Jahr etwa 15.635 MWh Strom.

Dank der schwimmenden Plattformen, die die Module tragen, bekommt die Anlage sogar einen europäischen Touch. Denn sie stammen von Ciel et Terre aus Frankreich.

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