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Für ein Projekt zum Solar Sharing wurden auf der japanischen Insel Sado CIS-Module über einem Feld mit frisch gepflanztem Brokkoli installiert. Bild: Solar Frontier
Solarenergie

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Solar-Sharing-Versuch zur Wirtschaftlichkeit gestartet

Die gleichzeitige Nutzung von Landflächen für die Erzeugung von Photovoltaik-Strom und für den Anbau von Nutzpflanzen ist in Japan bereits als Geschäftsmodell verbreitet. Solar Frontier hat für ein Projekt der Universität Tokyo, das die Wirtschaftlichkeit und Maximierung natürlicher Ressourcen untersucht, Dünnschicht-Module auf die Insel Sado geliefert.

Für das Projekt werden die CIS-Module in etwa zwei Metern Höhe über den Nutzpflanzen installiert, sodass genügend Sonnenlicht hindurchkommt und die Landwirte ungehindert unter den Modulen arbeiten können. Durchgeführt wird der Versuch vom Integrated Research System for Sustainability Science der Universität Tokyo. Ziel ist die Bewertung der potentiellen wirtschaftlichen Auswirkungen von „Solar-Sharing“ auf der Insel Sado. Der Versuch findet im Rahmen eines Projekts statt, bei dem es um die Nutzung erneuerbarer Energien und die Maximierung natürlicher Ressourcen geht. So soll eine kohlenstoffarme Gesellschaft und eine Wiederbelebung der Gemeinden, die durch eine alternd und abnehmende Bevölkerung gekennzeichnet sind, erreicht werden.

Für diesen Versuch hat Solar Frontier leichte Solacis neo CIS-Module, mit einer Leistung von insgesamt zehn Kilowatt, geliefert. Die Module erzielen unter realen Bedingungen höhere Erträge als kristalline Siliziummodule (mehr Kilowattstunden pro Kilowatt peak). Das gilt auch in Regionen mit geringer Sonneneinstrahlung wie die Insel Sado. Die CIS-Module wurden nach Süden hin ausgerichtet und in einem geringen Neigungswinkel von 13,5 Grad installiert. Sie werden voraussichtlich 11 000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Der Versuch soll Daten zum Abschattungsgrad und Ernteertrag liefern für die Region mit relativ schwierigen Anbaubedingungen liefern.

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