Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Jetzt aktiviert: RWE Smart-Charging auf dem Universitäts-Campus in San Diego. Bild: RWE
Energieverteilung

0 Bewertungen

RWE und Daimler arbeiten bei Lademanagement zusammen

Das neue Projekt auf dem Campus der University of California bindet Elektromobilität ins lokale Verteilnetz ein.

Der Energiekonzern RWE und der Autohersteller Daimler führen mit der University of California in San Diego ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt durch. Ziel ist, den auf dem Uni-Campus produzierten Strom aus Wind- und Sonnenenergie für die Ladung von Elektrofahrzeugen zu nutzen. Dafür kommt neue IT-Technologie zum Einsatz.

Auf dem Campus der University of California leben und arbeiten 45.000 Menschen. 90 Prozent der benötigten Energie werden selbst produziert. Für das Pilotprojekt wurden 26 Ladepunkte errichtet, an denen die Elektromodelle Smart Fortwo von Daimler laden. Drei weitere Ladesäulen sind hochmoderne Gleichstrom-Modelle und bieten Schnellladetechnik. In 20 Minuten lädt ein Auto Strom für eine Reichweite von 100 bis 130 Kilometern.

Um die Ladepunkte optimal in das Netz zu integrieren, testet RWE eine neue Form der Datenkommunikation nach der Norm ISO/IEC 15118. „Die Ladesäulen erkennen, wann Strom aus regenerativen Energien zur Verfügung steht, und nutzen ihn zum Laden“, sagt Norbert Verweyen, Mitglied der Geschäftsführung RWE Effizienz. „Wird der Strom anderweitig benötigt, unterbrechen sie den Ladevorgang.“ Auf diese Weise sei ein smartes lokales Netz entstanden.

Ein Teil des Komforts entsteht durch ein eigenes Webportal, das das IT-Start up „Kn-grid“ als Vor-Ort-Partner für die E-smart-Fahrer entwickelt hat. Mit Kn-grid ist über das Vorhaben auf dem Universitätscampus hinaus ein weiteres Projekt entstanden, an dem sich RWE beteiligt. Innerhalb dieses Projekts sollen Daten von Verteilnetzbetreibern darüber erhoben werden, wie viel Strom im jeweiligen Netz für die Ladung von Elektroautos zur Verfügung steht. Diese Daten sind eine wichtige Grundlage, um zu verhindern, dass eine zu große Zahl an Elektroautos zu viel Energie aus dem Netz entnimmt und damit die Stabilität gefährdet. Verweyen ist sicher: „Beide Projekte liefern uns wertvolle Erkenntnisse, um die Elektromobilität noch harmonischer in das Stromnetz einzubinden und damit einen großen Schritt voranzutreiben.“

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben