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Windenergieanlagen vom Typ SWT-4.0-130: Für das erste Offshore-Windkraftwerk in Finnland liefert Siemens zehn Windkraftanlagen, die sauberen Strom für rund 8.600 elektrisch beheizte finnische Haushalte liefern werden. Bild: Siemens
Windenergie

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On- und Offshore-Windaufträge in Finnland und Irland

Siemens baut in Finnland zehn Windturbinen für das erste Offshore-Windkraftwerk des Landes. Nach Irland liefert der Konzern insgesamt 56 getriebelose Onshore-Anlagen für zwei Windparks.

Siemens hat den ersten kommerziellen Offshore-Windauftrag aus Finnland erhalten: Das Unternehmen übernimmt die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von zehn Windturbinen mit einer Leistung von jeweils vier Megawatt (MW) und einem Rotordurchmesser von 130 Metern. Auftraggeber für das Projekt Tahkoluoto in der Ostsee ist der Windstromproduzent Suomen Hyötytuuli Oy mit Sitz in Pori, der acht finnischen Energieversorgern gehört. Die Installation soll im Sommer 2017 beginnen, die Inbetriebnahme ist für Herbst 2017 vorgesehen. Die Gesamtleistung von 40 MW und die jährliche Nettostromerzeugung von 155 Gigawattstunden des Offshore-Windkraftwerks reichen aus, um 8.600 elektrisch beheizte Haushalte in Finnland mit sauberer Energie zu versorgen. Darüber hinaus übernimmt der Technologiekonzern den Service für die Windturbinen. „Mit diesem Auftrag hat Siemens einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Projekt ist nicht nur das erste Offshore-Windkraftwerk in Finnland, sondern wird von der finnischen Regierung auch genutzt um zu zeigen, dass Offshore-Windenergie in dieser Region möglich ist“, sagte Michael Hannibal, CEO Offshore der Siemens Wind Power and Renewables Division.

Das Tahkoluoto Offshore-Windkraftwerk befindet sich in Wassertiefen zwischen acht und 15 Metern etwa 0,5 bis drei Kilometer von der Küste entfernt. Die Windturbinen werden auf speziell angefertigten Gewichtsfundamenten aus Stahl montiert. Diese sogenannten Schwergewichtsgründungen sollen hohen Eis-Belastungen wie etwa Packeis standhalten. Die finnische Regierung beteiligt sich mit 20 Millionen Euro an dem Demonstrationsprojekt für Standorte mit Eisbildung. „Die Bedingungen für Offshore-Windenergie sind in Finnland hervorragend: Wir haben eine lange Küste mit seichtem Wasser und einen festen Meeresgrund sowie gute Windbedingungen,“ sagt Toni Sulameri, Managing Director von Suomen Hyötytuuli Oy.

Zwei Aufträge für Onshore-Windanlagen in Irland

Zudem hat Siemens zwei Aufträge für Onshore-Windprojekte in Irland erhalten. 36 direkt betriebene D3-Windturbinen gehen an den Cloosh Valley Windpark – auch bekannt unter dem Namen Galway Wind Park Phase 2 – und ergänzen Irlands erneuerbare Energien um 108 Megawatt (MW). Der zweite Auftrag beinhaltet 20 Windturbinen des Typs SWT-3.2-101 für den Sliabh Bawn Windpark in der Grafschaft Roscommon. Die Inbetriebnahme des Cloosh-Projektes ist für Mitte 2017 geplant, Sliabh Bawn für Beginn des Jahres 2017. Beide Aufträge beinhalten Service-Vereinbarungen über einen Zeitraum von 15 Jahren. Bei der Wartung kommt unter anderem das Siemens Ferndiagnosesystem zum Einsatz, das langfristig die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit der Windenergieanlagen optimiert.

Das 108-MW-Cloosh-Projekt ist Teil eines Clusters aus mehreren Windkraftwerken des Unternehmens SSE Renewables im Cloosh Tal in der Grafschaft Galway. Bereits im Sommer 2015 bestellte SSE Renewables 22 Anlagen des Typs SWT-3.0-101 für den Windpark Galway Phase 1, der sich bereits im Bau befindet. Cloosh als zweite Phase des Windclusters ist eine gemeinschaftliche Entwicklung mit Coillte und wird in der unmittelbaren Nachbarschaft installiert. Gemeinsam liefern die Projekte sauberen Strom für rund 84.000 Haushalte. Das Sliabh Bawn Windkraftwerk entsteht am Berg Sliabh Bawn südlich von Strokestown. Mit 20 direkt angetriebenen Windturbinen und einer installierten Leistung von 64 MW wird es sauberen Strom für rund 41.000 Haushalte liefern.

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