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Die Installation des Fundaments für das Umspannwerk des Windparks Nordsee One ist abgeschlossen. Bild: RWE
Windkraft

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Alle Fundamente für Nordsee One stehen

Der gerade entstehende Offshore-Park Nordsee One hat nach den 54 Fundamenten für die Anlagen nun auch das Fundament für das Umspannwerk erhalten. Das Herz des Windparks soll im Sommer installiert werden.

Rund 40 Kilometer nördlich der Insel Juist hat ein Installationsteam das Fundament für das Umspannwerk des Offshore-Windparks Nordsee One gesetzt. Es wiegt mehr als 1400 Tonnen und schipperte fünf Tage lang durch die Nordsee. Im Baufeld wurde das Fundament mittels eines Schwimmkrans auf dem Meeresboden abgesetzt. An seinen vier Füßen wurde das 50 Meter hohe Jacket-Fundament mit Pfählen im Meeresboden verankert. Jeder Pfahl wiegt 240 Tonnen und ist über 67 Meter lang.

Im Juni soll mit der Installation der Seekabel begonnen werden, und im Sommer soll die Topside, das eigentliche Umspannwerk, installiert werden. Das Umspannwerk besteht aus einem oberen Teil – der sogenannten Topside – mit einem Gewicht von rund 2200 Tonnen. Die Topside wird auf dem unteren Teil, dem Jacket-Fundament befestigt. Sie ist ein Stahlgebäude mit vier Ebenen. Es beinhaltet die für die Stromübertragung notwendigen technischen Komponenten sowie Sicherheits- und Kontrollsysteme.

Im Umspannwerk wird der von den 54 Windkraftanlagen mit 33kV (Kilovolt) Mittelspannung erzeugte Strom auf eine Übertragungsspannung von 155kV umgewandelt werden. Über Hochspannungsseekabel wird der Strom dann zur Konverterplattform Dolwin Beta des Netzbetreibers transportiert, wo die Wechselspannung auf 250kV Gleichspannung umgewandelt und zum nächstgelegenen Netzanschlusspunkt in Hagermarsch transportiert wird. Von hier aus gelangt der Strom zum Verbraucher.

Aus insgesamt 54 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 332 Megawatt wird der Windpark Nordsee One nach seiner Fertigstellung bestehen. Nach Inbetriebnahme im Jahr 2017 soll er jährlich über 1300 Gigawatt-Stunden elektrischer Energie erzeugen, womit umgerechnet rund 400.000 deutsche Haushalte versorgt werden können. Eigentümer des Windparks sind Northland Power (85 Prozent) und die RWE International SE (15 Prozent).

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