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Photosynthese: An der Photokathode mit Silizium-Dünnschichtsolarzelle (rechts) entsteht Wasserstoff. Bild: Forschungszentrum Jülich
Solarzelle aus Silizium

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Neuer Rekord bei solarer Wasserstoffherstellung

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich steigern die Effizienz einer Mehrfachsolarzelle, die Wasserstoff statt Strom erzeugt.

Wasserstoff könnte in Zukunft Erdöl und Erdgas ersetzen. Eine der Schlüsselfragen ist jedoch, wie dieser Energieträger erzeugt werden soll. Jülicher Forscher haben dafür eine Mehrfachsolarzelle aus Silizium entwickelt, die sich kostengünstig produzieren lässt und Wasserstoff nach dem Prinzip der künstlichen Photosynthese direkt mit Sonnenlicht erzeugt. Mit einem Gesamtwirkungsgrad von 9,5 Prozent konnten Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich die Effizienz solcher Module auf Silizium-Basis steigern – der bisherige Rekordwert lag bei 7,8 Prozent. Solarmodule, die Wasserstoff statt Strom erzeugen, sind eine interessante Alternative, denn der Wasserstoff lässt sich besser speichern als elektrischer Strom. Solarmodule dafür funktionieren ähnlich wie ein künstliches Blatt: Sie wandeln Sonnenenergie in chemische Energie um, indem sie Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten. Für den wirtschaftlichen Betrieb müssen Kosten und Wirkungsgrad der solaren Wasserstofferzeugung jedoch noch weiter verbessert werden.

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