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Wo Ebbe und Flut starke Strömungen erzeugen, kann ein Gezeitenkraftwerk planbar und zuverlässig Energie gewinnen. In der rund 30 Kilometer langen und 150 Quadratkilometer großen Bucht vor Strangford in Irland arbeitet seit 2008 das erste kommerzielle Demonstrationskraftwerk seiner Art. Allein mit der Kraft der Gezeiten leistet die Anlage bis zu 1,2 MW und versorgt damit rund 1500Haushalte. Mit 22,53 MWh erreichte die Stromerzeugung im Kraftwerk am 14.Oktober 2012 das bisher höchste Niveau an einem einzigen Tag.
Erneuerbare Energien

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Mit der Kraft der Gezeiten

Text: Energy 2.0, Siemens Fotos: Siemens
Meeresströmung kann berechenbar Strom erzeugen: Das beweist vor der irischen Küste das Kraftwerk SeaGen, das seit seiner Installation im Jahr 2008 mehr als sechs Gigawattstunden elektrische Energie ins Netz eingespeist hat.

Das Potenzial der Meere nutzen

Strom aus der Strömung

SeaGen demonstriert, wie sich mit Hilfe von Unterwasser-Rotoren Strom erzeugen lässt. Die Rotoren der beiden Antriebsstränge haben einen Durchmesser von jeweils 16 Metern und ein Gewicht von 27 Tonnen. Um abwechselnd beide Strö--mungsrichtungen nutzen zu können, lassen sich die Rotorblätter um 180 Grad drehen. Über Wasser ist von den riesigen Rotoren nichts zu bemerken; sie befinden sich mindestens drei Meter unter der Wasseroberfläche und können zur Wartung angehoben werden.

Ein weiteres Projekt mit mehreren Gezeitenturbinen ist in Planung: Das 8-MW-Vorhaben Kyle Rhea soll in einer Meerenge zwischen dem schottischen Festland und der Insel Skye entstehen. Das weltweite Potenzial für die Stromerzeugung mithilfe von Gezeitenkraftwerken wird laut Siemens auf 800 TWh jährlich veranschlagt.

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