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Der Monte Plata Solarpark aus der Luft: Rund 132.000 Solarmodule wurden in der ersten Bauphase installiert. Bild: Soventix
Photovoltaik

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Mehr Energie-Unabhängigkeit: Grösster Solarpark der Karibik in Betrieb

In der Dominikanischen Republik ist der größte Photovoltaikpark der Karibikregion ans Netz gegangen. Die Anlage ist ein großer Schritt auf dem Weg zur fast vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energien.

Der von der Soventix betriebene Solarpark nördlich der Hauptstadt Santo Domingo umfasst ein Gesamtareal von insgesamt 465.000 Quadratmetern, was rund 65 Fußballfeldern entspricht. In der ersten Bauphase, die nun abgeschlossen wurde und ans Netz ging, wurden bereits rund 132.000 Solarmodule und 1000 Wechselrichter installiert. Das Montagesystem für die insgesamt 270.000 Photovoltaik-Module stammt von der Schletter-Gruppe. Das Kraftwerk in der Provinz Monte Plata soll nach seiner Fertigstellung 67 Megawattpeak Leistung erbringen. „Das Kraftwerk Monte Plata ist ein Leuchtturmprojekt in einer Region, die für Photovoltaik ein enormes Potenzial bietet“, sagte der Geschäftsführer der Schletter-Gruppe, Tom Graf.

Montiert sind die Module auf dem Schletter Solarmontagesystem FS Duo, ein Zwei-Stützen-System aus Stahl. Zwei Rammfundamente pro Stütze, kombiniert mit lastoptimierten Z-Pfetten, ergeben eine äußerst standfeste und tragstabile PV-Unterkonstruktion. Darüber hinaus ist das System besonders wirtschaftlich. So werden beim FS Duo-System die Modulträger nicht mit Montagekrallen an den Binderbaugruppen befestigt, sondern in spezielle, an den Binderbaugruppen vormontierte Verbindehaken eingeschwenkt. Dies ermöglicht eine besonders schnelle und einfache Montage.

Soventix hat mit dem lokalen Stromversorger einen Liefervertrag über 20 Jahre abgeschlossen und rechnet mit einem voraussichtlichen jährlichen Solarertrag von rund 50 Gigawattstunden günstigem und sauberem Solarstrom. Für die Dominikanische Republik ist das Projekt ein wichtiger Schritt zu mehr Energie-Unabhängigkeit: Das Land ist zu einem großen Teil auf teure Importe fossiler Brennstoffe angewiesen, die dadurch deutlich reduziert werden sollen. Darüber hinaus wird die Anlage laut Schätzungen die CO2-Emissionen um circa 35.800 Tonnen pro Jahr senken.

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