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Bau eines Windrads: Die geplante Anlage vom Typ Enercon E-82 soll über eine Nennleistung von 2,3 Megawatt verfügen und bei einer Nabenhöhe von 108 Metern bis zur Flügelspitze insgesamt 149 Meter hoch sein. Bild: Windwärts Energie GmbH, Fotograf: Mark Mühlhaus/attenzione
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Erste Windenergieanlage für Heidjers Stadtwerke

Windwärts Energie errichtet die Anlage vom Typ Enercon E-82, die Mitte kommenden Jahres den Betrieb aufnehmen soll.

Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Windparks Großenwede auf dem Gebiet der Stadt Schneverdingen haben Ende Oktober mit dem Wegebau begonnen. Bauherr der neuen Windenergieanlage sind die Stadtwerke Schneverdingen-Neuenkirchen, die seit kurzem unter dem neuen Namen Heidjers Stadtwerke firmieren. Die geplante Windenergieanlage ist die erste im Besitz der Stadtwerke. Geplant hat die Anlage die Windwärts Energie aus Hannover, die auch die Genehmigung zum Bau der Anlage beim Heidekreis erwirkt hat. Darüber hinaus haben die Stadtwerke Windwärts als Generalunternehmer mit der Herstellung der Infrastruktur für den Bau der Anlage beauftragt. Das umfasst unter anderem den Bau oder Ausbau der Zuwegungen und der Kranstellfläche. Nach Inbetriebnahme wird Windwärts die technische und kaufmännische Betriebsführung der Anlage übernehmen.

Die Windenergieanlage vom Typ Enercon E-82, die Mitte 2016 in Betrieb gehen soll, wird über eine Nennleistung von 2,3 Megawatt (MW) verfügen und bei einer Nabenhöhe von 108 Metern bis zur Flügelspitze insgesamt 149 Meter hoch sein. Sie wird in Zukunft zirka 4,3 Millionen Kilowattstunden umwelt- und klimafreundlichen Windstrom pro Jahr erzeugen. Das entspricht dem Strombedarf von etwa 1400 Haushalten und vermeidet den Ausstoß von mehr als 3300 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Die Anlage erweitert den bestehenden Windpark Großenwede, der im Oktober 2011 von Windwärts in Betrieb genommen worden ist.

Windwärts plant zurzeit noch eine weitere Windenergieanlage auf der Fläche in Großenwede. Die Stadtwerke Schneverdingen-Neuenkirchen und Windwärts verhandeln über den Kauf dieses Projekts. Jörn Peter Maurer, Geschäftsführer der Stadtwerke Schneverdingen-Neuenkirchen: „Es ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, die Menschen vor Ort mit Strom zu versorgen. Da liegt es nahe, den Strom auch selbst in der Region zu erzeugen. Mit Windwärts haben wir einen kompetenten und zuverlässigen Partner gefunden, um uns den Herausforderungen der Energiewende zu stellen.“

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