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Deutschland sucht das grünste Bundesland

Die höchsten Anteile Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung weisen Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt auf - allerdings bleiben andere Bundesländer weit darunter.

Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen erreichen einen Erneuerbaren-Anteil von knapp zwei Dritteln, alle anderen Länder liegen darunter – teilweise noch unter zehn Prozent.

Den höchsten Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung weist Mecklenburg-Vorpommern auf, das 2014 die 60-Prozent-Hürde geknackt hatte. Die Ökostromproduktion übersteigt sogar den eigenen Verbrauch. Mecklenburg-Vorpommern kann seinen eigenen Verbrauch rechnerisch komplett durch regenerative Quellen decken und wurde durch die Energiewende zum Stromexporteur.

Thüringen und Sachsen-Anhalt haben ebenfalls hohe Anteile von 55 beziehungsweise 48 Prozent, danach folgen Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Während Thüringen und Rheinland-Pfalz zur Deckung des eigenen Strombedarfs noch auf Importe aus anderen Ländern angewiesen sind, produzieren Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein als Stromexportländer auch in der Energiewende Elektrizität über den eigenen Bedarf hinaus.

Die Windenergie macht in den meisten Ländern den größten Anteil der Ökostromproduktion aus. Aber auch Solarstrom, Bioenergie und Wasserkraft verzeichnen wichtige Anteile – beispielsweise spielt im zweitplatzierten Thüringen die Bioenergie die größte Rolle bei der erneuerbaren Stromerzeugung, Bayern und Baden-Württemberg werden bislang stark von Wasserkraft und Photovoltaik geprägt.

Die positiven Zahlen zeigen aber auch, dass die Energiewende noch nicht am Ziel ist. Die Grafik der Agentur für Erneuerbare Energie verdeutlicht, dass in 14 der 16 Bundesländer noch über die Hälfte der Stromerzeugung fossil oder nuklear erfolgt, teilweise bleibt der Erneuerbaren-Anteil sogar unter zehn Prozent.

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