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Neben Akkuzellen für E-Cars soll Teslas Gigafactory in Zukunft gewaltige Energiespeicher herstellen, die das kalifornische Stromnetz gegen Ausfälle absichern sollen. Bild: Tesla
Teslas Energiespeicher

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Riesenakkus aus Teslas Gigafactory

Text: Insa Menzel für Energy 2.0
In der Gigafactory von Tesla werden Akkuzellen für Elektroautos gebaut. Jetzt will Gründer Elon Musk auch das amerikanische Heimstromnetz versorgen.

In wenigen Monaten baut Teslas Akkufabrik einen riesigen Energiespeicher, der an das Stromnetz des Anbieteres Southern California Edison in Kalifornien angeschlossen werden soll, um Stromausfälle zu verhindern.

Mit einer Leistung von 20 Megawatt und einer Speicherkapazität von 80 Megawattstunden ist dieser Akku wirklich riesig. Eine Ladung des Lithium-Ionen-Speichers reicht aus, um entweder 1000 Elektroautos, oder aber 2500 Haushalte einen Tag lang mit Strom zu versorgen. Der Speicher wird aus Powerpacks bestehen, die von Tesla Gigafactory hergestellt werden. Powerpacks sind Gleichstrom-Energiespeichereinheiten mit 16 einzelnen Batteriegruppen. Daher wird der Akku auch platztechnisch sehr groß ausfallen. Weil Gigafactory genügend Kapazitäten aufweisen kann, wird der Akku Ende des Jahres fertiggestellt und einsatzbereit sein.

Gegen Lastenspitzen gewappnet

Mit diesem Energiespeicher sollen Lastspitzen abgefangen und Gaskraftwerke in Los Angeles entlastet werden, damit Unfälle wie im Aliso-Canyon-Erdgasspeicher nicht mehr passieren: Im Oktober 2015 ist dort ein Leck im unterirdischen Speicher entdeckt worden. Über 97.000 Tonnen Methan und 7300 Tonnen Ethan sind dadurch entwichen. Erst im vergangenen Februar konnte das Leck geflickt werden.

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